07.02.2012 09:01 Uhr -
[Quelle: siehe Bildergalerie]
Hugo (Asa Butterfield) ist ein Waisenjunge im Paris der Dreißiger, der eine vorsichtige und skurrile Freundschaft mit einem alten Mann (Ben Kingsley) wagt, welcher sich als der Filmpionier Georges Mélies erweist.
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Mit Hugo Cabret, basierend auf einem Kinderbuch von Brian Selznik, enttäuscht Martin Scorsese überraschenderweise. Denn eigentlich ist der Film nicht schlecht gemacht, ganz im Gegenteil: Die Schauspieler, die Sets, die Kameraführung – alles ist vom Feinsten. Scorsese hat auch die 3D-Technologie so überraschend und subtil eingesetzt wie selten zuvor. Was also ist falsch gelaufen? Im Vordergrund stehen die Anfänge der Filmgeschichte und es ist faszinierend, wie Scorsese alte Stummfilme für das neue Jahrtausend neu inszeniert. Doch leider interessiert er sich keinen Deut für seine Figuren oder etwa eine schlüssige Handlung. So wird das, was anfangs noch wie ein Märchen erzählt wird, zunehmend schwerfälliger und ermüdender.
Emanuel Bergmann
(Christina Spring)
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