06.02.2012 09:01 Uhr -
[Quelle: siehe Bildergalerie]
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Sternenkrieg in Stereoskopie – Yoda würde sagen: "Voraussehbar es war, dass Master George sich nicht entgehen lässt dieses Spektakel". Erweist sich die Neuauflage von Episode 1 als erfolgreich, will Lucas künftig jährlich einen weiteren Teil der Hexalogie in 3D veröffentlichen. Problematisch: Episode 1 ist der schwächste Film der Reihe. Ob er die Massen anzieht?
Zur Auffrischung ein paar Stichworte zum Inhalt: Der Planet Naboo wird von der Handelsföderation belagert. Im Verborgenen feilt ein Sith-Lord an der Machtergreifung. Königin Amidala verweigert die Kooperation, doch Rettung naht durch die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi. Gemeinsam strandet man auf dem Planeten Tatooine, entdeckt den Wunderknaben Anakin Skywalker – und stürzt sich schließlich in den kosmischen Krieg gegen das Böse.
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George Lucas verzichtete bei der Bearbeitung des Streifens auf den Einsatz typischer 3D-Effekte. Eigentlich schade – hier und da wäre ein Lichtschwert, das scheinbar aus der Leinwand hervorbricht, nett gewesen. Wahrhaft veredelt wirken durch die Dreidimensionalisierung vor allem Innenaufnahmen; hier bestechen die Bilder mit mehr Tiefe und Detailreichtum. Die Szenen in Amidalas prächtigen Gemächern oder in der futuristischen Kommandostation der Handelsföderation sind eine echte Augenweide! Auch Gesichter – egal, ob menschliche oder CGI-kreierte – gewinnen an Kontrastreichtum.
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Enttäuschend hingegen: Ausgerechnet bei den temporeichen Highlights des Films kommt das 3D-bebrillte Auge einfach nicht mit – etwa die rasante Unterwasserreise von Qui-Gon, Obi-Wan und Jar Jar Binks durch den Planetenkern oder Anakins Podracer-Rennen auf Tatooine. Fast erscheinen diese Szenen noch undeutlicher als im 2D-Original, schade! Episode 1 erfüllt somit nur teilweise den Anspruch an monumentales 3D-Kino mit Event-Charakter. Für treue Starwarsianer lohnt der Kinobesuch nur dann, wenn sie sich schlichtweg an neuen optischen Eindrücken aus dem Jedi-Universum erfreuen wollen.
Dörte Langwald
(Christina Spring)
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