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Underworld Awakening - Review
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Ein unterhaltsames, rasantes und atmosphärisch gelungenes Action-Horror-Spektakel. Nicht mehr und nicht weniger.
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| Filmkritik | ||
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30.01.2012 09:30 Uhr -
Blutsauger und Lykaner sind zurück – und hauen wieder voll rein! Doch gleich vorab: Ein Meilenstein der Filmkunst ist Underworld: Awakening eher nicht – will es aber auch gar nicht sein. Es ist offensichtlich, dass die beiden Regisseure Måns Mårlind und Björn Stein schlicht und einfach nur gut unterhalten wollen, mehr nicht. DAS hingegen gelingt ihnen vollauf.
Veränderte Welt Zur Handlung: Langsam, aber sicher kriegt die Menschheit Wind davon, dass es noch zwei weitere humanoide Spezies auf der Welt gibt: Vampire und Werwölfe. Die Regierungen der Welt antworten darauf mit einem Genozid, die Wesen der "Unterwelt" werden erbarmungslos gejagt und nach und nach ausgerottet. Allein die Vampirin Selene (Kate Beckinsale) entkommt, doch gerät sie in die Klauen des besessenen Wissenschaftlers Dr. Jacob Lane (Stephen Rea). Als Selene zwölf Jahre später aus einem künstlichen Tiefschlaf erwacht, in den Lane sie versetzt hat, hat sich die Welt verändert: Die Menschen haben ihren Krieg gegen Vampire und Lykaner scheinbar gewonnen. Und Selene hat eine Tochter, Eve (India Eisley), die in Lanes Labor gezüchtet wurde und aus diesem ausbricht. Ihre Kräfte übersteigen alles, was Selene bis dahin gesehen hat. Eve wird von Menschen und Werwölfen gleichermaßen gejagt und Selene muss eine geheimnisvolle Verschwörung aufdecken, um ihre Tochter zu retten. Hightech-Action Wie auch die vorherigen Filme bietet Underworld: Awakening eine Mischung aus Monstern und Martial Arts. Der Mix ist dieses Mal besonders gut gelungen, der Film ist rasant, die Effekte sind wuchtig und die Action absolut vom Feinsten. Im Grunde ist Underworld: Awakening ein B-Film – und das ist gut so. Geschichte, Dialoge und Figuren sind überaus einfach gestrickt, aber in ihrer Schlichtheit leicht zu begreifen und stehen dem Kern des Films nicht im Weg: gut inszeniertem Horror, der sich mit extrem coolen Kampfsequenzen die Waage hält. Zwar werden auch große Themen wie Familie, Loyalität und Mutterschaft angesprochen, doch dienen diese nur als Hintergrund für Hightech-Action, die hier geschickt mit Monster-Motiven der ganz alten Schule vermischt wird. Ein Manko ist allerdings, dass die 3D-Effekte nur halbherzig eingesetzt werden; den Aufpreis kann man sich sparen. Dafür sind die Monster wie immer in dieser Filmreihe optisch überzeugend, ihre archaische Brutalität bietet einen guten Kontrast zum klinischen Look der futuristischen Stadt. So bekommt die Serie im vierten Teil frischen Wind und eine kompromisslos-düstere Atmosphäre eingehaucht. Die Frischzellenkur war nötig und ist ein voller Erfolg. Das Endresultat ist zwar kein Film für die Schwiegermutter, aber für Actionfans und Gruselfreunde ist der Streifen einfach überaus kurzweilig! Emanuel Bergmann (Christina Spring) Für weitere aktuelle News, Reviews und Specials folgen Sie uns auf Twitter. (- -) |
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