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30 Minuten oder weniger - Review

Action:
Humor:
Spannung:
Erotik:
Anspruch:
Film-Wertung:
Solide Komödie. Kaum bleiben die flachen Gags auf der Strecke, da blüht der Film auf.

Filmkritik
22.11.2011 09:20 Uhr -
[Quelle: siehe Bildergalerie]

Mit seiner neuen Krimikomödie 30 Minuten oder weniger legt Regisseur Ruben Fleischer nach seinem erfolgreichen Leinwanddebüt Zombieland (2009) nach: Jesse Eisenberg (The Social Network) spielt Nick, einen jungen Pizzalieferjungen, der in eine haarsträubende Gangster-Geschichte mit Banküberfällen, fiesen Frauen, Bomben, Knarren und Killern verwickelt wird. Die Handlung ist zwar dünn wie ein Pizzateig und der Humor lässt stellenweise zu wünschen übrig. Doch gegen Ende, als sich der Regisseur entschließt, auf die brutale Gangster-Schiene der Coen Brothers oder eines Quentin Tarantino zu setzen, wird es spannend, ja sogar mitreißend. Getragen wird der Film zudem von den hervorragenden Schauspielern. Als Komödie mag 30 Minuten oder weniger somit zwar nicht überzeugen, aber mit zunehmender Zeit entwickelt er sich zum gelungenen Gangster-Krimi, der das Eintrittgeld wert ist.

(Emanuel Bergmann)


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30 Minuten oder weniger
United States of America
2011
Crime
Kinostart: 24.11.2011
ca. 83 Minuten
ab 16 Jahren
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