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3D, Anonymous, Der König der Löwen, Der König der Löwen 2
Zwischen den Dimensionen - Ein königlicher Wandel. Unser Special zu "Der König der Löwen 3D"
Zukunft der Filmwelt oder lediglich ein kurzlebiger Trend? 3D ist in aller Munde, sorgt für Begeisterung und Ablehnung gleichermaßen. Wir unterhielten uns mit Don Hahn, Produzent von Der König der Löwen, Robert Neuman, 3D-Stereograph bei Disney, und Hugh Murray, der Harry Potter in die dritte Dimension überführte, über die Magie und die Probleme der dritten Film-Dimension.
05.11.2011 00:05 Uhr -
Nun hat es also auch den Zeichentrick-Klassiker schlechthin erwischt: Der König der Löwen erscheint in 3D. Die Disney-Studios hauchten dem unvergleichlichen Abenteuer neues Leben ein. Anders als bei vielen aktuellen Konvertierungen eines 2D-Films in ein
Das Pop-up-Problem
Ein interessanter und mutiger Ansatz. Schließlich sorgte eine wahre Flut an 3D-Filmen in den letzten Monaten eher für Unmut als für Begeisterung bei den Zuschauern. Seit James Camerons Mega-Erfolg Avatar versuchte beinahe jedes Studio, auf den 3D-Zug mit aufzuspringen. Die wenigsten Filme wurden dabei bereits in 3D produziert, sondern viel häufiger im Nachhinein von 2D in 3D gewandelt, was immer wieder zu unbefriedigenden Ergebnissen führte. "Was die technische Herausforderung bei der
Häufig würden einzelne Ebenen anschließend aber einfach mit gewissen Abständen hintereinandergereiht, wodurch der Eindruck eines Pop-up-Buchs entstehe, bei dem die einzelnen Ebenen aber keine eigene Tiefe besäßen. Ein weiterer Fehler trete schließlich bei der Platzierung von Elementen im Raum auf, so Neuman "Oft stimmen die Größenverhältnisse einfach nicht. Da steht dann beispielsweise ein Typ vor einer Berg-Silhouette und man hat das Gefühl, wenn er sich umdrehen würde, könnte er die Gipfel mit der Hand berühren."
Frühes Ende eines Trends?
Auch Hugh Murray, Vize-Präsident der IMAX Film Production und 3D-Stereograph von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, ist dieser Meinung: "3D wird häufig nur als Gimmick eingesetzt. Diese Gimmicks passen dann aber nicht wirklich in den Film und tragen nichts zur Handlung bei, sondern lenken eher ab." Außerdem würden Szenen häufig 3D-Effekte aufgezwungen, die in der realen Welt gar nicht so vorkämen. Dieses Aufzwingen führe dazu, dass beispielsweise Schlösser oder Drachen wie Miniaturen oder Spielzeuge wirken.Ein weiteres Konvertierungsproblem liegt in der Natur des Filmemachens. "Viele dramaturgische Elemente eines 2D-Films funktionieren in einem 3D-Film nicht, das heißt, eine Konvertierung führt nicht zwangsläufig zu einem Mehrwert", so Murray. "Nicht jedes
Es ist also kein Wunder, dass sich Zuschauer wie Kritiker immer häufiger die Frage stellen, ob 3D-Konvertierungen überhaupt sinnvoll oder notwendig sind. Der Verkauf von 3D-Tickets ging bereits spürbar zurück, was nicht allein am höheren Preis liegen dürfte. Die 2D-Version von Harry Potter spielte insgesamt mehr Geld ein als die 3D-Version. Ist 3D also schon wieder am Ende? "Ich glaube, das Publikum ist einfach cleverer geworden. 3D ist nicht mehr neu", erläutert Don Hahn. "Und ich vertrete ganz klar den Standpunkt, dass im Moment nicht jeder Film in 3D ins Kino kommen muss." Ähnlich sieht es auch Hugh Murray: "Im Grunde ist 3D im Moment eine Art Erweiterung, so wie es vor Jahren Farbe in Filmen war. Als die ersten Farbfilme in die Kinos kamen, sagen viele Zuschauer, dass die Farbe völlig überflüssig wäre und nur ablenken würde. Was ich mir für die Zukunft wünsche, ist eine Generation von Filmemachern, die 3D nicht einfach nur als Erweiterung zu einem vorhandenen Medium oder zusätzliches Gimmick zu ihrem Film verstehen, sondern wie Farbe als festes Element des Prozesses des Filmemachens sehen und ihre Geschichten und Ideen auf dieser Basis entwickeln" Und Robert Neuman ergänzt, dass es insbesondere auf Inhalte ankomme. "Gerade Animationsfilme sind auf dem 3D-Gebiet eigentlich extrem gut. Realfilme, vor allem gewandelte, erreichen einfach nicht die Qualität, um die Zuschauer langfristig zu begeistern. Diese sind dann einfach ein bisschen enttäuscht über das, was man ihnen vorsetzt. Wenn die Qualität stimmt – und das kann sie auch bei konvertierten Filmen, wie man am König der Löwen sieht –, steigt auch das Interesse und die Akzeptanz."
Komposition der Dimensionen
Der König der Löwen wurde in 3D vom Publikum bereits sehr gut angenommen. In den USA schoss der Film bei seiner Wiederaufführung in 3D bereits am ersten Wochenende auf Platz 1 der Kino-Charts. Das mag daran liegen, dass nach 17 Jahren eine völlig neue Generation einen Film auf der großen Leinwand genießen kann, den sie bisher nur von abgenutzten VHS-Bändern kannte. Doch auch die
Die Energie der Linien
Das Endergebnis fiel beeindruckend aus und ist auch auf die Kombination ganz besonderer Umstände zurückzuführen, von denen nur Zeichentrickfilme profitieren können. Zum einen handelt es sich dabei um – wie es Hahn und Neuman bezeichnen – die Energie, die die Zeichnungen besitzen. "Wenn man sich einen solchen Film genau ansieht, kann man die Handschrift und die Präsenz der Zeichner beinahe spüren. Jede Linie besitzt so etwas wie einen eigenen, markanten Charakter. Das ist es auch, was die Menschen an traditionellen Zeichentrickfilmen so fasziniert, auch wenn sie es vielleicht gar nicht bewusst wahrnehmen." Bei CGI-Filmen sei es eher so, dass die Zuschauer ein Gefühl von Realität und Dreidimensionalität hätten. "Die Figuren wirken so lebendig, dass man beinahe in die Leinwand hineingreifen möchte, um sie zu berühren." Bei der Konvertierung eines 2D-Zeichentrickfilms in 3D verbinden sich diese beiden Aspekte schließlich: die Energie und die Faszination des Handgezeichneten und das Realitätsgefühl eines CGI-Films. Auf der visuellen Ebene macht die Geschichte also einen Sprung nach vorne. "Als wir erste Tests machten, hatten wir sofort das Gefühl, ein völlig neues Medium zu erschaffen", erzählen Hahn und Neuman begeistert. "Es fühlte sich nicht wie ein Zeichentrickfilm und auch nicht wie ein CGI-Film an, sondern wie eine völlig neue Kunstform. Dadurch entsteht für den Zuschauer auch der Mehrwert der 3D-Version. Das ist es, was einen guten 3D-Film ausmacht: nicht die technischen Komponenten, sondern die erzählerischen."
(Autor: Thomas Raab)
Den Trailer zum 3D-Film, der am 10. November in den Kinos startet, können Sie sich unten nochmals ansehen.
Mehr zum Thema 3D-Konvertierung, ausführliche Rezensionen der Blu-ray- und DVD-Editionen sowie Interviews mit Don Hahn und Hugh Murray finden Sie in der aktuellen Ausgabe der WIDESCREEN.
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Nun hat es also auch den Zeichentrick-Klassiker schlechthin erwischt: Der König der Löwen erscheint in 3D. Die Disney-Studios hauchten dem unvergleichlichen Abenteuer neues Leben ein. Anders als bei vielen aktuellen Konvertierungen eines 2D-Films in ein
3D-Erlebnis steckten Produzent Don Hahn, die beiden Original-Regisseure, das künstlerische Team von damals und insbesondere der 3D-Stereograph Robert Neuman aber unheimlich viel Arbeit in die Umwandlung. Der in New York geborene Neuman ist ausgebildeter Elektroingenieur und arbeitete bei Disney zunächst als Layout Artist. Inzwischen gehört er zu den absoluten 3D-Cracks der Branche und wurde für seine Arbeit an Rapunzel – Neu verföhnt mit dem 3D Creativ Award ausgezeichnet. Als Stereoscopic Supervisor war Neuman für den vollständigen Konvertierungsprozess von Der König der Löwen zuständig. "Mein Job umfasst wesentlich mehr kreative Prozesse, als die sperrige Bezeichnung meines Aufgabenbereichs vermuten lässt", schildert Neuman. "Natürlich dreht sich viel um die durch 3D entstehende Tiefe, wie weit eine Ebene, eine Figur oder ein Gegenstand optisch in die Tiefe der Leinwand rückt oder wie sehr diese Dinge aus der Leinwand herausragen. Aber das Wichtigste bei jedem Film ist die Geschichte, die er erzählt. Wir überlegten also, wie wir Der König der Löwen auf dieser Ebene verbessern können. Wie setzen 3D wie Musik ein, als eine Art Echo der emotionalen Aussage einer Szene. Selbst diejenigen, die den Film vielleicht schon ein Dutzend Mal gesehen haben, können den Streifen nun mit völlig neuen Augen erleben, als wäre es das erste Mal."
Das Pop-up-Problem
Ein interessanter und mutiger Ansatz. Schließlich sorgte eine wahre Flut an 3D-Filmen in den letzten Monaten eher für Unmut als für Begeisterung bei den Zuschauern. Seit James Camerons Mega-Erfolg Avatar versuchte beinahe jedes Studio, auf den 3D-Zug mit aufzuspringen. Die wenigsten Filme wurden dabei bereits in 3D produziert, sondern viel häufiger im Nachhinein von 2D in 3D gewandelt, was immer wieder zu unbefriedigenden Ergebnissen führte. "Was die technische Herausforderung bei der
Konvertierung von Realfilmen betrifft, muss man für ein gutes 3D-Ergebnis das Filmbild akribisch in unterschiedliche Ebenen zerlegen, also beispielsweise in Hintergrund, Charaktere, Vordergrund usw.", so Neuman. "Das funktioniert bei einem zweidimensionalen Realbild aber in den seltesten Fällen so gut, dass keine Artefakte zwischen den Ebenen entstehen. Diese versucht man dann auszugleichen, indem man Ebenen oder Teile davon sozusagen streckt. Das wirkt im Endergebnis dann aber seltsam." Bei einem Animationsfilm gestaltet sich die Ausgangslage etwas leichter. Schließlich sind hier die einzelnen Ebenen von Haus aus schon vorhanden und können, wenn die entsprechenden Daten oder Zeichnungen noch vorliegen, relativ leicht voneinander separiert werden.
Häufig würden einzelne Ebenen anschließend aber einfach mit gewissen Abständen hintereinandergereiht, wodurch der Eindruck eines Pop-up-Buchs entstehe, bei dem die einzelnen Ebenen aber keine eigene Tiefe besäßen. Ein weiterer Fehler trete schließlich bei der Platzierung von Elementen im Raum auf, so Neuman "Oft stimmen die Größenverhältnisse einfach nicht. Da steht dann beispielsweise ein Typ vor einer Berg-Silhouette und man hat das Gefühl, wenn er sich umdrehen würde, könnte er die Gipfel mit der Hand berühren."
Frühes Ende eines Trends?
Auch Hugh Murray, Vize-Präsident der IMAX Film Production und 3D-Stereograph von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, ist dieser Meinung: "3D wird häufig nur als Gimmick eingesetzt. Diese Gimmicks passen dann aber nicht wirklich in den Film und tragen nichts zur Handlung bei, sondern lenken eher ab." Außerdem würden Szenen häufig 3D-Effekte aufgezwungen, die in der realen Welt gar nicht so vorkämen. Dieses Aufzwingen führe dazu, dass beispielsweise Schlösser oder Drachen wie Miniaturen oder Spielzeuge wirken.Ein weiteres Konvertierungsproblem liegt in der Natur des Filmemachens. "Viele dramaturgische Elemente eines 2D-Films funktionieren in einem 3D-Film nicht, das heißt, eine Konvertierung führt nicht zwangsläufig zu einem Mehrwert", so Murray. "Nicht jedes
Element des traditionellen Filmemachens lässt sich in 3D übersetzen. Im Grunde benötigen wir also eine völlig neue ,Grammatik' für 3D-Filme, die sich dann als eigenständiges Medium durchsetzen können."
Es ist also kein Wunder, dass sich Zuschauer wie Kritiker immer häufiger die Frage stellen, ob 3D-Konvertierungen überhaupt sinnvoll oder notwendig sind. Der Verkauf von 3D-Tickets ging bereits spürbar zurück, was nicht allein am höheren Preis liegen dürfte. Die 2D-Version von Harry Potter spielte insgesamt mehr Geld ein als die 3D-Version. Ist 3D also schon wieder am Ende? "Ich glaube, das Publikum ist einfach cleverer geworden. 3D ist nicht mehr neu", erläutert Don Hahn. "Und ich vertrete ganz klar den Standpunkt, dass im Moment nicht jeder Film in 3D ins Kino kommen muss." Ähnlich sieht es auch Hugh Murray: "Im Grunde ist 3D im Moment eine Art Erweiterung, so wie es vor Jahren Farbe in Filmen war. Als die ersten Farbfilme in die Kinos kamen, sagen viele Zuschauer, dass die Farbe völlig überflüssig wäre und nur ablenken würde. Was ich mir für die Zukunft wünsche, ist eine Generation von Filmemachern, die 3D nicht einfach nur als Erweiterung zu einem vorhandenen Medium oder zusätzliches Gimmick zu ihrem Film verstehen, sondern wie Farbe als festes Element des Prozesses des Filmemachens sehen und ihre Geschichten und Ideen auf dieser Basis entwickeln" Und Robert Neuman ergänzt, dass es insbesondere auf Inhalte ankomme. "Gerade Animationsfilme sind auf dem 3D-Gebiet eigentlich extrem gut. Realfilme, vor allem gewandelte, erreichen einfach nicht die Qualität, um die Zuschauer langfristig zu begeistern. Diese sind dann einfach ein bisschen enttäuscht über das, was man ihnen vorsetzt. Wenn die Qualität stimmt – und das kann sie auch bei konvertierten Filmen, wie man am König der Löwen sieht –, steigt auch das Interesse und die Akzeptanz."
Komposition der Dimensionen
Der König der Löwen wurde in 3D vom Publikum bereits sehr gut angenommen. In den USA schoss der Film bei seiner Wiederaufführung in 3D bereits am ersten Wochenende auf Platz 1 der Kino-Charts. Das mag daran liegen, dass nach 17 Jahren eine völlig neue Generation einen Film auf der großen Leinwand genießen kann, den sie bisher nur von abgenutzten VHS-Bändern kannte. Doch auch die
Konvertierung kann sich sehen lassen und wurde mit sehr viel Liebe und mühevoller Hingabe zum Detail erarbeitet. Das gesamte Film-Team, das Anfang der Neunziger Simbas Abenteuer aus der Taufe hob, setzte sich erneut zusammen und erstellte in einem ersten Schritt ein sogenanntes Depth-Script (Tiefen-Drehbuch). "Das lässt sich vielleicht am besten mit einer Partitur einer Komposition vergleichen, in der die Noten den genauen Verlauf des Stückes im Bezug auf Tonhöhe, Tempo etc. angeben", erläutert Neuman das Konzept, das er perfektionierte. "Wir visualisierten im Grunde den Verlauf der Geschichte, die ebenfalls Höhen und Tiefen besitzt, und versahen jede Szene mit Informationen zu Tiefe und Räumlichkeit. In einem weiteren Schritt nahm ich mir dann jede einzelne Szene vor und stattete sie mit Angaben zur Ebenen-Verschiebung aus." Anhand von Neumans 3D-Depth-Map wurden die Ebenen dann entsprechend angeordnet und im Grunde jedem Pixel eines Bildes eine genaue Position im dreidimensionalen Raum zugeordnet. Dabei kamen keine mathematischen Formeln zum Einsatz, sondern lediglich das Gespür eines Filmemachers. "Die Werte korrespondieren in gewisser Weise mit den Emotionen, die die einzelnen Szenen auslösen. Bei einer Szene, in der zum Beispiel nur ein Dialog vorkommt, also bei einer eher ruhigen Sequenz, bewegen sich die Werte nur zwischen 1 und 2. Bei einer Action-Sequenz dagegen, bei der es zudem viele Bildelemente gibt, vergebe ich auch eine 10 oder mehr." Negative Werte bedeuten dabei immer, dass ein Element in die Tiefe der Leinwand wandert, ein positiver Wert, dass es aus der Leinwand herausragt. Don Hahn fügt hinzu, dass um die einzelnen Figuren eine eigene Geometrie im Raum erschaffen werden musste. Bildlich gesprochen wurden die Charaktere aufgeblasen. "Wir machten aus einem Stück Papier also ein dreidimensionales Objekt." Der eigentliche Konvertierungsprozess nahm anschließend etwa vier Monate in Anspruch.
Die Energie der Linien
Das Endergebnis fiel beeindruckend aus und ist auch auf die Kombination ganz besonderer Umstände zurückzuführen, von denen nur Zeichentrickfilme profitieren können. Zum einen handelt es sich dabei um – wie es Hahn und Neuman bezeichnen – die Energie, die die Zeichnungen besitzen. "Wenn man sich einen solchen Film genau ansieht, kann man die Handschrift und die Präsenz der Zeichner beinahe spüren. Jede Linie besitzt so etwas wie einen eigenen, markanten Charakter. Das ist es auch, was die Menschen an traditionellen Zeichentrickfilmen so fasziniert, auch wenn sie es vielleicht gar nicht bewusst wahrnehmen." Bei CGI-Filmen sei es eher so, dass die Zuschauer ein Gefühl von Realität und Dreidimensionalität hätten. "Die Figuren wirken so lebendig, dass man beinahe in die Leinwand hineingreifen möchte, um sie zu berühren." Bei der Konvertierung eines 2D-Zeichentrickfilms in 3D verbinden sich diese beiden Aspekte schließlich: die Energie und die Faszination des Handgezeichneten und das Realitätsgefühl eines CGI-Films. Auf der visuellen Ebene macht die Geschichte also einen Sprung nach vorne. "Als wir erste Tests machten, hatten wir sofort das Gefühl, ein völlig neues Medium zu erschaffen", erzählen Hahn und Neuman begeistert. "Es fühlte sich nicht wie ein Zeichentrickfilm und auch nicht wie ein CGI-Film an, sondern wie eine völlig neue Kunstform. Dadurch entsteht für den Zuschauer auch der Mehrwert der 3D-Version. Das ist es, was einen guten 3D-Film ausmacht: nicht die technischen Komponenten, sondern die erzählerischen."
(Autor: Thomas Raab)
Den Trailer zum 3D-Film, der am 10. November in den Kinos startet, können Sie sich unten nochmals ansehen.
Mehr zum Thema 3D-Konvertierung, ausführliche Rezensionen der Blu-ray- und DVD-Editionen sowie Interviews mit Don Hahn und Hugh Murray finden Sie in der aktuellen Ausgabe der WIDESCREEN.
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(Jochen Albrecht)
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