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Harry Potter and the Deathly Hallows 2 (2011)
Großes Harry-Potter-Special: Teil 1
Die unausweichliche Konfrontation steht kurz bevor: Potter gegen Voldemort. Nach über zehn Jahren geht die Harry-Potter-Saga zu Ende. Tauchen Sie ein letztes Mal in das magische Potter-Universum ein: Was erwartet Sie? Was geschah bisher? Und welche Figuren prägten die letzten zehn Jahre am meisten?
Das letzte Gefecht
Das Ende naht. Am 14. Juli wird das finale Kapitel in einer seit über einem Jahrzehnt erfolgreichen Filmreihe aufgeschlagen. Mit Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2 erfährt die Geschichte um den jungen Zauberlehrling, der als Einziger in der Lage ist, dem abgrundtief Bösen die Stirn zu bieten, einen spektakulären Schlusspunkt. Alle bisherigen Handlungsstränge laufen im zweiten Heiligtümer-Film zusammen und werden zum Abschluss gebracht.
Was bisher geschah … und was geschehen wird
In Teil 1 der Heiligtümer, der im November letzten Jahres weltweit startete, zogen Harry, Ron und Hermine los, um die übrigen Horkruxe Lord Voldemorts aufzuspüren. Dabei handelt sich um Gegenstände oder Wesen, die Seelensplitter des dunklen Magiers enthalten und ihn zu einem gewissen Grad unsterblich machen. Nur durch deren Zerstörung besteht für Harry die Chance, seinen Widersacher endgültig zu vernichten. Inzwischen weiß Harry auch, was es mit den Heiligtümern des Todes auf sich hat: Drei magische Gegenstände – ein Zauberstab, der jedes Duell gewinnt, ein Stein, der die Macht besitzt, Tote zu den Lebenden zurückzuholen, und ein Tarnumhang – verleihen deren Besitzer angeblich die Macht, selbst den Tod zu überwinden. Voldemort ist hinter diesen drei Artefakten her. Harry selbst besitzt den Tarnumhang, ein Erbstück seines Vaters, das er bereits im ersten Schuljahr in Hogwarts von Dumbledore erhalten hat. Der Zauberstab, der sogenannte Elderstab, befand sich im Besitz von Dumbledore, was inzwischen auch Voldemort herausgefunden hat. Am Ende des ersten Teils von Die Heiligtümer des Todes schändet der dunkle Lord daher das Grabmal Dumbledores und reißt den Elderstab an sich. Über den Verbleib des Steins sind sich weder Voldemort noch Harry sicher. Doch Dumbledore hat seinem Howarts-Schützling einen Gegenstand hinterlassen, der in diesem Zusammenhang noch eine bedeutende Rolle spielen wird.
Die Zeit wird für Harry allerdings immer knapper. Noch immer existieren mindestens drei Horkruxe Voldemorts. Und mit dem Elderstab in Händen wagt der Dunkle Lord nun den finalen Vorstoß: Er und seine Gefolgsleute, die Todesser, starten den endgültigen Umsturz der Zauberwelt, greifen Hogwarts an und wollen Harry mit allen Mitteln fassen. Doch Harrys Freunde in Hogwarts und unzählige Anhänger Dumbledores leisten erbitterten Widerstand, der nicht ohne Verluste bleibt. Harry verschafft das etwas mehr Zeit, seine Mission zu Ende zu bringen. Am Ende gibt es für ihn jedoch nur einen Weg: Er muss sich Voldemort stellen. Und nur einer der beiden wird diese Konfrontation überleben.
Finale furioso
Während der erste Heiligtümer-Teil über einen recht langen Zeitraum spielte und die Weichen für das entscheidende Duell stellte, dürfte Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2 ein Spektakel ohnegleichen werden. Viele der Ereignisse des letzten Potter-Filmkapitels spielen sich im Lauf weniger Tage ab. Tempo und Action werden daher merklich anziehen. Gleichzeitig offenbaren sich die letzten und entscheidenden Geheimnisse aus Harrys Vergangenheit, aber auch vieler seiner Mitstreiter und Gegner.
Welches Feuerwerk die Kinozuschauer erwartet, konnte man bereits im ersten Trailer sehen, der vor wenigen Wochen veröffentlicht wurde. Am Set brach während der Dreharbeiten zu der Schlacht um Hogwarts, die rund 60 Minuten des Films in Anspruch nehmen wird, sogar ein Großfeuer aus, das die viele der Kulissen größtenteils zerstörte. Mit einer Laufzeit von zwei Stunden wird Die Heiligtümer des Todes, Teil 2 der kürzeste aller Potter-Filme werden. Ersten Test-Screenings zufolge, die in den USA stattfanden, soll aber kein wichtiges Element der noch restlichen Buchvorlage fehlen, Action, Spannung und Emotion perfekt ausgewogen sein und die recht kurze Laufzeit nicht im Geringsten stören. Am Ende dürfen sich Fans und Zuschauer – wie auch im Buch – über einen kurzen Epilog freuen, der einige Jahre nach der alles entscheidenden Schlacht spielt.
Die letzten Geheimnisse
Auch auf charakterliche Seite wird sich einiges tun. Bisherige Nebenfiguren wie Neville Longbottom, Professor McGonnagall und Molly Weasley, Rons Mutter, werden bedeutende Szenen haben, es werden weitere Tode zu beklagen sein und große Geheimnisse gelüftet. Eine Schlüsselfunktion im abschließenden Film fällt dabei vor allem Professor Snape zu. Er bestimmt und bestimmte Harrys Schicksal auf ganz besondere Art und Weise. Darsteller Alan Rickman war daher auch der Einzige vom Cast, der bereits kurz nach dem Drehstart des ersten Potter-Films und damit Jahre bevor der siebte Roman erschien, von Autorin J.K. Rowling persönlich und streng vertraulich mit den genauen Details seiner Figur vertraut gemacht wurde. "Er musste verstehen – und tat es auch –, was das Verhalten Snapes gegenüber Harry bestimmt", erzählte Rowling vor Kurzem in einem Interview. Rickman ist neben Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint übrigens einer von insgesamt nur 14 Darstellern, die in allen acht Harry-Potter-Filmen mitwirkten. Auch im letzten Teil wird es einige neue Gesichter zu sehen geben. Die prominentesten darunter sind Ciarán Hinds (Das Ritual) als ein Verwandter von Dumbledore, und Kelly Macdonald (No Country for Old Men) als die Graue Lady, Helena Ravenclaw. Für letzteren Part wollte Produzent David Heyman eigentlich Kate Winslet verpflichten. Ihr Agent lehnte das Angebot jedoch ab, bevor Winslet davon überhaupt in Kenntnis gesetzt wurde. Er war der Meinung, dass die Oscarpreisträgerin kein Interesse hätte, nur eine unter vielen britischen Darstellern zu sein, die einmal in Harry Potter mitspielten. Weitere Namen, die Heyman über die Jahre auf seiner Wunschliste für eine Rolle in Harry Potter hatte, waren unter anderem Eileen Atkins, Ian McKellen, Daniel Day-Lewis, Daniel Craig, James McAvoy, Helen Mirren, Judi Dench und Stephen Fry. Nachdem der Vorhang für Harry Potter im Juli nun endgültig fällt, kommt einen Zusammenarbeit natürlich nicht mehr infrage. Die Potter-Saga wird dennoch als eine der am hochkarätigsten besetzten und weltweit erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten in die Annalen der Filmgeschichte eingehen und auch zukünftige Generationen in ihren Bann ziehen.
Anlässlich der Veröffentlichung des finalen Harry Potter Films in London hielten die drei Hauptdarsteller Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint, sowie die Autorin Joanne K. Rowling emotionale Abschluss- und Dankesreden, in denen sie die letzten 10 Jahre noch einmal Revue passieren ließen und die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen.
Hier kommt das Video:
(Thomas Raab)
Das Ende naht. Am 14. Juli wird das finale Kapitel in einer seit über einem Jahrzehnt erfolgreichen Filmreihe aufgeschlagen. Mit Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2 erfährt die Geschichte um den jungen Zauberlehrling, der als Einziger in der Lage ist, dem abgrundtief Bösen die Stirn zu bieten, einen spektakulären Schlusspunkt. Alle bisherigen Handlungsstränge laufen im zweiten Heiligtümer-Film zusammen und werden zum Abschluss gebracht.
Was bisher geschah … und was geschehen wird
In Teil 1 der Heiligtümer, der im November letzten Jahres weltweit startete, zogen Harry, Ron und Hermine los, um die übrigen Horkruxe Lord Voldemorts aufzuspüren. Dabei handelt sich um Gegenstände oder Wesen, die Seelensplitter des dunklen Magiers enthalten und ihn zu einem gewissen Grad unsterblich machen. Nur durch deren Zerstörung besteht für Harry die Chance, seinen Widersacher endgültig zu vernichten. Inzwischen weiß Harry auch, was es mit den Heiligtümern des Todes auf sich hat: Drei magische Gegenstände – ein Zauberstab, der jedes Duell gewinnt, ein Stein, der die Macht besitzt, Tote zu den Lebenden zurückzuholen, und ein Tarnumhang – verleihen deren Besitzer angeblich die Macht, selbst den Tod zu überwinden. Voldemort ist hinter diesen drei Artefakten her. Harry selbst besitzt den Tarnumhang, ein Erbstück seines Vaters, das er bereits im ersten Schuljahr in Hogwarts von Dumbledore erhalten hat. Der Zauberstab, der sogenannte Elderstab, befand sich im Besitz von Dumbledore, was inzwischen auch Voldemort herausgefunden hat. Am Ende des ersten Teils von Die Heiligtümer des Todes schändet der dunkle Lord daher das Grabmal Dumbledores und reißt den Elderstab an sich. Über den Verbleib des Steins sind sich weder Voldemort noch Harry sicher. Doch Dumbledore hat seinem Howarts-Schützling einen Gegenstand hinterlassen, der in diesem Zusammenhang noch eine bedeutende Rolle spielen wird.
Die Zeit wird für Harry allerdings immer knapper. Noch immer existieren mindestens drei Horkruxe Voldemorts. Und mit dem Elderstab in Händen wagt der Dunkle Lord nun den finalen Vorstoß: Er und seine Gefolgsleute, die Todesser, starten den endgültigen Umsturz der Zauberwelt, greifen Hogwarts an und wollen Harry mit allen Mitteln fassen. Doch Harrys Freunde in Hogwarts und unzählige Anhänger Dumbledores leisten erbitterten Widerstand, der nicht ohne Verluste bleibt. Harry verschafft das etwas mehr Zeit, seine Mission zu Ende zu bringen. Am Ende gibt es für ihn jedoch nur einen Weg: Er muss sich Voldemort stellen. Und nur einer der beiden wird diese Konfrontation überleben.
Finale furioso
Während der erste Heiligtümer-Teil über einen recht langen Zeitraum spielte und die Weichen für das entscheidende Duell stellte, dürfte Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2 ein Spektakel ohnegleichen werden. Viele der Ereignisse des letzten Potter-Filmkapitels spielen sich im Lauf weniger Tage ab. Tempo und Action werden daher merklich anziehen. Gleichzeitig offenbaren sich die letzten und entscheidenden Geheimnisse aus Harrys Vergangenheit, aber auch vieler seiner Mitstreiter und Gegner.
Welches Feuerwerk die Kinozuschauer erwartet, konnte man bereits im ersten Trailer sehen, der vor wenigen Wochen veröffentlicht wurde. Am Set brach während der Dreharbeiten zu der Schlacht um Hogwarts, die rund 60 Minuten des Films in Anspruch nehmen wird, sogar ein Großfeuer aus, das die viele der Kulissen größtenteils zerstörte. Mit einer Laufzeit von zwei Stunden wird Die Heiligtümer des Todes, Teil 2 der kürzeste aller Potter-Filme werden. Ersten Test-Screenings zufolge, die in den USA stattfanden, soll aber kein wichtiges Element der noch restlichen Buchvorlage fehlen, Action, Spannung und Emotion perfekt ausgewogen sein und die recht kurze Laufzeit nicht im Geringsten stören. Am Ende dürfen sich Fans und Zuschauer – wie auch im Buch – über einen kurzen Epilog freuen, der einige Jahre nach der alles entscheidenden Schlacht spielt.
Die letzten Geheimnisse
Auch auf charakterliche Seite wird sich einiges tun. Bisherige Nebenfiguren wie Neville Longbottom, Professor McGonnagall und Molly Weasley, Rons Mutter, werden bedeutende Szenen haben, es werden weitere Tode zu beklagen sein und große Geheimnisse gelüftet. Eine Schlüsselfunktion im abschließenden Film fällt dabei vor allem Professor Snape zu. Er bestimmt und bestimmte Harrys Schicksal auf ganz besondere Art und Weise. Darsteller Alan Rickman war daher auch der Einzige vom Cast, der bereits kurz nach dem Drehstart des ersten Potter-Films und damit Jahre bevor der siebte Roman erschien, von Autorin J.K. Rowling persönlich und streng vertraulich mit den genauen Details seiner Figur vertraut gemacht wurde. "Er musste verstehen – und tat es auch –, was das Verhalten Snapes gegenüber Harry bestimmt", erzählte Rowling vor Kurzem in einem Interview. Rickman ist neben Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint übrigens einer von insgesamt nur 14 Darstellern, die in allen acht Harry-Potter-Filmen mitwirkten. Auch im letzten Teil wird es einige neue Gesichter zu sehen geben. Die prominentesten darunter sind Ciarán Hinds (Das Ritual) als ein Verwandter von Dumbledore, und Kelly Macdonald (No Country for Old Men) als die Graue Lady, Helena Ravenclaw. Für letzteren Part wollte Produzent David Heyman eigentlich Kate Winslet verpflichten. Ihr Agent lehnte das Angebot jedoch ab, bevor Winslet davon überhaupt in Kenntnis gesetzt wurde. Er war der Meinung, dass die Oscarpreisträgerin kein Interesse hätte, nur eine unter vielen britischen Darstellern zu sein, die einmal in Harry Potter mitspielten. Weitere Namen, die Heyman über die Jahre auf seiner Wunschliste für eine Rolle in Harry Potter hatte, waren unter anderem Eileen Atkins, Ian McKellen, Daniel Day-Lewis, Daniel Craig, James McAvoy, Helen Mirren, Judi Dench und Stephen Fry. Nachdem der Vorhang für Harry Potter im Juli nun endgültig fällt, kommt einen Zusammenarbeit natürlich nicht mehr infrage. Die Potter-Saga wird dennoch als eine der am hochkarätigsten besetzten und weltweit erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten in die Annalen der Filmgeschichte eingehen und auch zukünftige Generationen in ihren Bann ziehen.
Anlässlich der Veröffentlichung des finalen Harry Potter Films in London hielten die drei Hauptdarsteller Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint, sowie die Autorin Joanne K. Rowling emotionale Abschluss- und Dankesreden, in denen sie die letzten 10 Jahre noch einmal Revue passieren ließen und die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen.
Hier kommt das Video:
(Thomas Raab)
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| WIDESCREEN Pott(er)cast (News, 18.07.2011) | |
| Großes Harry-Potter-Special: Teil 2 (Special, 16.07.2011) | |
| Im Kino: Die Filmstarts der Woche im Überblick (News, 14.07.2011) | |
| Neuester internationaler HARRY POTTER-Trailer! (News, 17.06.2011) | |
| WIDESCREEN 07/11 Probe lesen +++ Ab dem 1. Juni im Handel. Großes Titelthema - Das Potter-Finale: Ausblick auf den finalen Kampf, Rückblick auf 10 Jahre Harry Potter, Potter-Postkarten u.v.m. (News, 26.05.2011) | |
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