16.06.2011 11:53 Uhr - Was gibts neues: Eine weitere Regiestuhl-Besetzung erreicht uns heute: Nachdem Darren Aronofsky mitte März das Projekt verließ um
Der Mann auf dem Stuhl: James Mangold [Quelle: siehe Bildergalerie]
nicht von seiner Familie getrennt sein zu müssen, wird nun James Mangold die Regie bei der geplanten Marvel-Comicverfilmung übernehmen. Dabei setzte er sich angeblich gegen Kandidaten wie Gavin O'Connor (
Das Gesetz der Ehre) und Antoine Fuqua (
Training Day) durch. Mangold machte sich einen Namen mit Filmen wie
Copland mit Sylvester Stallone,
Todeszug nach Yuma mit Christian Bale und dem großartigen Johnny Cash-Biopic
Walk The Line. Aronofsky seinerseits möchte an seinen Erfolg mit
Black Swan anknüpfen und endlich sein langgehegtes, großes
Arche Noah-Projekt in Angriff nehmen.
Und darum geht's: Der Mutant Wolverine (erneut gespelt von Hugh Jackman) reist nach Japan, um sich
Japan war wohl zu weit - für ein Jahr wollte Darren Aronofsky nicht von seiner Familie getrennt sein [Quelle: siehe Bildergalerie]
dort von einem Samuraikrieger trainieren zu lassen. Die Verfilmung der Comicvorlage von Mark Millar soll dabei eher eine für sich selbst stehende Geschichte, als ein Sequel zu dem eher enttäuschenden
X-Men Origins: Wolverine von 2009 sein. (US-Kritiker Rogert Ebert gab dem Film eine 2-von-4-Sterne-Wertung mit der Begründung: "
Warum soll mich ein Typ kümmern, den man nicht ernsthaft verletzen oder töten kann. Er ist quasi nur ein Mittel um die Story von einer Actionsequenz zur nächsten zu jagen"(
RogertEbert.com ) Der australische Hauptdarsteller Jackman ist nach Eigenangaben ein großer Fan
Wird wohl die Lederkluft gegen ein Kimono eintauschen: Hugh Jackman alias Wolverine [Quelle: siehe Bildergalerie]
des Comics:
"
Ich liebe diese Vorstellung von einer anarchistischen Figur, einem Außenseiter, in einer Welt voller Ehre, Traditionen und Bräuche; von Jemanden der das alles eigentlich völlig ablehnt und versucht sich auf seine Weise durchzuschlagen. Und das Konzept der Samurai und derer Traditionen ist ebenfalls großartig. Im Comic kriegt er den Arsch von ein Paar Samurais - nicht einmal Mutanten - versohlt.
Das ist ein schokierender Moment für ihn." (
Quelle: Imdb.com)
Lange Rede - kurzer Sinn: Auch wenn es schade ist, dass wir wohl keine Darren Aronofsky-Version
Auf Englisch klingt alles igendwie cooler: "Wolverine" - zu dt. "Vielfraß" [Quelle: siehe Bildergalerie]
des Comicbuches zu sehen bekommen (die bestimmt einen Blick wert wäre), so scheint es zumindest als wäre das Projekt in guten Händen. Könnte was werden.
(AS)
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