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Hereafter - Kinokritik/Review
Hereafter ist ein gut gemeinter und an sich kluger Film, bei dem leider jede Minute zu einer Ewigkeit wird
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| Filmkritik | ||
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25.01.2011 11:47 Uhr -
Clint Eastwoods gilt zu Recht als einer der ganz großen Künstler des amerikanischen Kinos. Allerdings kann solch hohen Erwartungen wohl niemand auf Dauer standhalten, auch nicht Eastwood. Ihm selbst scheint der Hype um ihn egal zu sein. Er dreht einfach nur um des Drehens willen, sein Leben ist ein Gesamtkunstwerk. Vielleicht sollte man so auch seinen neuen Film betrachten, denn für sich alleine genommen ist Hereafter eine Enttäuschung. Matt Damon spielt George Lonegan, einen Gabelstaplerfahrer, der Kontakt zum Jenseits aufnehmen kann. Viele halten das für eine Gabe, für ihn ist es ein Fluch. In einem parallelen Handlungsstrang spielt Cécile De France eine französische Nachrichtensprecherin namens Marie LeLay, die bei dem Tsunami im Indischen Ozean 2004 eine Nahtoderfahrung hat - übrigens recht peinlich inszeniert - und daraufhin zunehmend die Kontrolle über ihr Leben verliert. Die beiden Handlungen werden schließlich relativ unspektakulär von einem englischen Schuljungen (gespielt von den Zwillingen George und Frankie McLaren) zusammengeführt, der mit dem plötzlichen Tod seines Bruders nicht zurechtkommt und nach Hilfe sucht. Viel mehr passiert eigentlich nicht. Die Darsteller schauen sinnierend aus Fenstern und treffen sich gelegentlich zum Tee. Das Drehbuch von Star-Autor Peter Morgan (The Queen, Frost/Nixon) ist ziemlich leblos und meint, ohne Dramaturgie auskommen zu können. Was den Film allerdings teilweise rettet, ist Eastwoods gefühlvolle Regie. Es gelingt ihm trotz allem, streckenweise sehr gefühlvolle Momente zu inszenieren - aber leider eben nur streckenweise. Hereafter - Das Leben danach kommt am Donnerstag, den 27. Januar in die deutschen Kinos. Für weitere aktuelle News, Reviews und Specials folgen Sie uns auf Twitter. (- -) |
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