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Top-Review der Woche: Tron - Legacy
Kultfilm 2.0: Mit starkem 3D-Look, reichlich Action und einem doppelten Jeff Bridges in der Hauptrolle katapultiert Disney den Science-Fiction-Klassiker von 1982 ins neue Jahrtausend
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| Filmkritik | ||
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Knapp drei Jahrzehnte ist es her, dass Tron mit Cyberphilosophie und Pacman-Look zum Kultfilm avancierte. Die damals verwegene Idee einer mysteriösen Computerrealität wirkt im Zeitalter von Web 2.0 und Co. wie ein alter Hut. Wenn also schon kein Remake, dann war zumindest eine Fortsetzung überfällig - auch wenn das in Zeiten, in denen jeder vierte Film auf einem Videospiel zu basieren scheint, kein leichtes Unterfangen ist. Der Spagat, der Vorlage treu zu bleiben und dennoch visuell wie erzählerisch Neuland zu betreten, ist Regisseur Joseph Kosinski und seinem Team jedenfalls ordentlich gelungen. Doppelter Jeff Von einem Pager-Signal in die alte Spielhalle seines seit Jahren verschwundenen Vaters Kevin Flynn (Jeff Bridges) gelockt, entdeckt Jungrevoluzzer Sam (Garrett Hedlund) dessen Geheimlabor. Kaum hat er ein paar Codes in das verstaubte Computersystem eingetippt, wird er von einer Laserkanone digitalisiert und in das von seinem Vater geschaffene unendliche Computerraster teleportiert. Dort muss er sich als Software-Gladiator durch ein gigantisches Pixel-Kolosseum schlagen und in mehreren Disziplinen ums Überleben kämpfen. Klar hat der Junge Talent, aber vor allem durch die Hilfe der patenten Amazone Quorra (Olivia Wilde) kommt Sam heil aus der Situation heraus. Sie führt ihn zu seinem Vater - und zieht mit den beiden in den Kampf gegen Flynns Alter Ego Clu (ebenfalls Jeff Bridges), der im Raster die Macht übernommen hat. |
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