13.09.2010 14:40 Uhr -
Szene aus Resident Evil: Afterlife [Quelle: siehe Bildergalerie]
Resident Evil: Afterlife ist gerade in den USA gestartet, und wird ab Donnerstag auch bei uns über die Leinwand flimmern. Der Erfolg ist schon jetzt riesig,
Afterlife konnte den erfolgreichsten Start aller
Resident Evil Filme hinlegen, mit bereits mehr als 30 Millionen Dollar Einspielergebnis allein in den USA. Da ist es nicht verwunderlich, dass 'Alice' Milla Jovovich bereits verkündete, dass auch ein fünfter Teil definitiv entstehen wird. Und mehr noch: In einem Interview sagte sie, dass man unter anderem über Twitter die Fans kontaktieren wolle, um herauszufinden, was genau sie sehen möchten. Es soll ein "interaktiver Prozess" werden, so Jovovich.
Scheinbar große Nachrichten also für die Fangemeinde, das Ganze birgt aber eine Menge Gefahren. Zuallererst muss man sich fragen, ob nicht doch Einfallslosigkeit der echte Grund hinter den Plänen des Ehepaars Paul W. S. Anderson (Regisseur der Reihe) und Milla Jovovich ist, nachdem schon in den letzten Filmen die Plottiefe zunehmend ausdünnte. Dann besteht auch das Risiko, dass die Ideen der Fans zwar umgesetzt werden, letztendlich aber nicht das heraus kommt, was die Erdenker im Sinn gehabt hatten. Oft müssen Ideen erst kinotauglich gemacht werden, eine gängige Praxis ist auch, die einzelnen Vorschläge miteinander zu vermischen, um sie so spektakulär wie möglich zu machen.
Ob letztendlich also ein hoher Wiedererkennungsfaktor für die Fans bestehen wird, ist fraglich. Zumindest aber bietet das Projekt das Anderson und Jovovich ausgerufen haben Potenzial, welches aber gut genutzt werden muss, um einem Reinfall zu entgehen.