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Renn, wenn du kannst (Kinokritik/Review)

Action:
Humor:
Spannung:
Erotik:
Anspruch:
Film-Wertung:
Kammerspielartiges Drama um eine verletzte Seele. Mit Gespür für Sensibilität, aber stellenweise zu eindimensional.

Filmkritik
26.07.2010 07:48 Uhr -
Renn, wenn du kannst (1) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der im Rollstuhl sitzende Ben gegegnet dem Leben mit reichlich Zynismus. Sein neuer Zivi Christian hingegen nimmt alles locker. Bis die beiden die süße Cellistin Annika kennenlernen. Die Freundschaft der drei steht rasch vor einem Problem: Denn als Christian und Annika ein Paar werden, hat sich der emotional nur scheinbar unnahbare Ben längst in das Schnuckelchen verliebt.
Darf ein körperlich Behinderter auf ein glückliches Liebesleben hoffen? Oder muss er, sich ewig selbst bemitleidend, vor sich hindümpeln? Und wie viel Freundschaft verträgt die Liebe? Diese Fragen stellt Dietrich Brüggemann in seinem Kino-Regiedebüt. Mit seinem bitter-humorvollen Spiel erinnert Robert Gwisdek als Ben dabei stark an einen jüngeren Christoph Maria Herbst. Generell sind alle drei Hauptdarsteller gut besetzt und das Drama weiß im Ansatz auch zu berühren, doch die Handlung kratzt nur an der Oberfläche.


(Tim Sünderhauf)

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Renn, wenn du kannst
Germany
2009
Drama
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