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2010), Adrien Brody, Kino, Predators (in Planung
"Soldaten sehen heute nicht aus wie Schwarzenegger": Adrien Brody über den kommenden Action-Hit Predators
Seit seinem Oscar-Gewinn für Der Pianist gilt Adrien Brody als Charaktermime. Nun spielt er in Predators einen Söldner mit Wumme in der Hand. Ein Gespräch über Komplexität, Beobachtungsgabe und eiskalte Gewalt.
26.06.2010 08:00 Uhr - Mr. Brody, wie tötet man einen Predator?
(grinst) Mit Gewalt. Brutaler, eiskalter Gewalt.
Haben Sie für Ihre Rolle viel trainiert?
Selbstverständlich. Für eine solche Rolle muss man körperlich sehr viel einbringen.
Sie sind nicht gerade der typische Actionheld …
Will ich auch gar nicht sein. Dieser Film ist anders als die andern Predator-Filme. Er verlangt nach etwas anderem. Es fällt mir schwer, darüber zu reden, weil wir noch am Drehen sind [das Interview fand Anfang 2010 statt, Anm. d. Red.]. Ich will nicht zu viel verraten. Royce ist jemand, der überleben kann, der sich an die Umstände anpassen kann. Übrigens sehen Soldaten heutzutage eher so aus wie ich und nicht wie Schwarzenegger.
Bei Ihren Charakteren spielt sich viel unter der Haut ab. Sie sind ein sehr subtiler Darsteller. Wie gehen Sie vor?
Danke. Jede Rolle ist anders. Manchmal versteht man einen Charakter intuitiv, auf der Stelle. Manche tun sich einem erst später auf, zu einem bestimmten Zeitpunkt. Der Schlüssel ist, gut vorbereitet zu sein. Dabei ist es egal, um was für einen Film sich handelt. Man muss ehrlich bleiben und man sollte Spaß an der Sache haben.
Suchen Sie bei Ihren Projekten bewusst nach Charakteren, die Abgründe haben?
Ich suche nach Charakteren, die Komplexität haben und die ich noch nicht gesehen habe. Das macht es für mich spannend. Das Leben ist komplex, Menschen sind sehr komplex. Das Schöne am Kino ist, dass man gewisse Seiten eines Charakters betonen kann, Nuancen entdecken kann. Deswegen bin ich Schauspieler. Ich interessiere mich für Menschen. Ich habe beim Beobachten von Menschen in der U-Bahn auf dem Weg zur Schauspielschule mehr gelernt als in der Schule – seien es kleine Geste oder menschliche Verhaltensweisen …
Beobachten Sie die Menschen immer noch?
Ja, das werde ich auch immer tun. Das Problem ist, dass ich jetzt bekannter bin, das macht es schwieriger, als stiller Beobachter unter die Menschen zu gehen. Ich werde öfter wahrgenommen. Die Menschen sind sehr freundlich zu mir, aber ich habe einiges an Anonymität eingebüßt. Am meisten lerne ich beim Reisen.
Die Rolle in Predators scheint Ähnlichkeiten zu Ihrer Rolle in Peter Jacksons King Kong zu haben. Ist es leichter, mit Kreaturen zu spielen, die von Stuntleuten dargestellt werden – wie bei Predators – als mit CGI-Kreaturen wie in King Kong?
Klar, es ist immer leichter, wenn man etwas hat, woran man sich orientieren kann. King Kong war in dieser Hinsicht besonders schwierig. Aber man braucht immer Fantasie, für jeden Film.
(Emanuel Bergmann)
(grinst) Mit Gewalt. Brutaler, eiskalter Gewalt.
Haben Sie für Ihre Rolle viel trainiert?
Selbstverständlich. Für eine solche Rolle muss man körperlich sehr viel einbringen.
Sie sind nicht gerade der typische Actionheld …
Will ich auch gar nicht sein. Dieser Film ist anders als die andern Predator-Filme. Er verlangt nach etwas anderem. Es fällt mir schwer, darüber zu reden, weil wir noch am Drehen sind [das Interview fand Anfang 2010 statt, Anm. d. Red.]. Ich will nicht zu viel verraten. Royce ist jemand, der überleben kann, der sich an die Umstände anpassen kann. Übrigens sehen Soldaten heutzutage eher so aus wie ich und nicht wie Schwarzenegger.
Bei Ihren Charakteren spielt sich viel unter der Haut ab. Sie sind ein sehr subtiler Darsteller. Wie gehen Sie vor?
Danke. Jede Rolle ist anders. Manchmal versteht man einen Charakter intuitiv, auf der Stelle. Manche tun sich einem erst später auf, zu einem bestimmten Zeitpunkt. Der Schlüssel ist, gut vorbereitet zu sein. Dabei ist es egal, um was für einen Film sich handelt. Man muss ehrlich bleiben und man sollte Spaß an der Sache haben.
Suchen Sie bei Ihren Projekten bewusst nach Charakteren, die Abgründe haben?
Ich suche nach Charakteren, die Komplexität haben und die ich noch nicht gesehen habe. Das macht es für mich spannend. Das Leben ist komplex, Menschen sind sehr komplex. Das Schöne am Kino ist, dass man gewisse Seiten eines Charakters betonen kann, Nuancen entdecken kann. Deswegen bin ich Schauspieler. Ich interessiere mich für Menschen. Ich habe beim Beobachten von Menschen in der U-Bahn auf dem Weg zur Schauspielschule mehr gelernt als in der Schule – seien es kleine Geste oder menschliche Verhaltensweisen …
Beobachten Sie die Menschen immer noch?
Ja, das werde ich auch immer tun. Das Problem ist, dass ich jetzt bekannter bin, das macht es schwieriger, als stiller Beobachter unter die Menschen zu gehen. Ich werde öfter wahrgenommen. Die Menschen sind sehr freundlich zu mir, aber ich habe einiges an Anonymität eingebüßt. Am meisten lerne ich beim Reisen.
Die Rolle in Predators scheint Ähnlichkeiten zu Ihrer Rolle in Peter Jacksons King Kong zu haben. Ist es leichter, mit Kreaturen zu spielen, die von Stuntleuten dargestellt werden – wie bei Predators – als mit CGI-Kreaturen wie in King Kong?
Klar, es ist immer leichter, wenn man etwas hat, woran man sich orientieren kann. King Kong war in dieser Hinsicht besonders schwierig. Aber man braucht immer Fantasie, für jeden Film.
(Emanuel Bergmann)
(Thomas Lehner)
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| Trailer Friday (News, 15.10.2010) | |
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| Predators: Drei neue Filmposter veröffentlicht (News, 21.05.2010) | |
| Predators: Trailer veröffentlicht (News, 23.03.2010) | |
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