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Gamer (2010), Gerard Butler
Gerard Butler im Interview: Über Call of Duty, Halo und Gamer
In Gamer schlüpfte Gerard Butler in die Rolle eines Sträflings, der in einer düsteren Zukunftsvision zu einer kontrollierbaren Marionette in einem tödlichen Online-Computerspiel wird. Wir sprachen mit dem Darsteller über seine Filmfigur, die Dreharbeiten und seine Talent für Computerspiele.
05.06.2010 07:15 Uhr - Was hat Sie an Gamer gereizt?
Ich fand das Konzept und das Drehbuch des Films großartig. Ich mochte die fantastische Welt, in der der Film spielen sollte. Aufgrund des hervorragenden Drehbuchs konnte ich mir die Szenen leicht vorstellen. Ich wusste, dass der Film nicht nur aus reiner Action bestehen, sondern auch nachdenkliche Momente beinhalten würde. Spaß, Action, aber eben auch ein tieferer Sinn liegen nahe beieinander. Die Themen, die angesprochen werden, spielen in der heutigen Welt eine große Rolle. Eine solche Kombination ist regelrecht ein Geschenk für einen Schauspieler.
Und was halten Sie von Ihrem Filmcharakter Kable?
Ich liebe diese Figur. Kable ist ein moderner Gladiator. Ich mag ruhige, verständnisvolle, aber sehr männliche Typen. Sie besitzen viel Power und bleiben immer ein bisschen geheimnisvoll. In diese Rolle zu schlüpfen, die Schmerz und die Sorgen dieses Charakters zu spüren, das war für mich eine aufregende Sache.
Hatten Sie das Gefühl, sich bei dieser Rolle körperlich und geistig auf eine völlig neue Ebene zu begeben? Schließlich mussten Sie eine Figur spielen, die durch eine andere Person vollständig kontrolliert wird.
Ich musste tatsächlich eine Extraschippe drauflegen, allerdings im Bezug auf das intensive Training mit den Special Forces. Ich musste lernen, wie ein Soldat zu denken und zu agieren. Diese Elemente wurden immer dann relevant, wenn sich Kable im Spiel befand. Ansonsten war Kable einfach Kable: ein sehr komplexer Typ, der körperlich, aber nicht emotional kontrolliert wird. Das machte die Rolle so interessant.
Haben Sie als Vorbereitung selbst einige Spiele gespielt? Angeblich haben Sie im Vorfeld eine Xbox bekommen …
Ja, das stimmt. Ich hatte allerdings schon eine Xbox. Ich habe versucht, Halo und einige andere Spiele zu spielen, aber ich bin in solchen Dingen nicht besonders gut. Ich spielte also recht wenig. Aber bei den Arbeiten zu Gamer stellten sie mir überall Spielkonsolen hin. In meinem Wohnwagen, einfach überall. Ich sollte ein Gefühl für die Menschen, die diese Spiele spielen, und den Games-Markt bekommen.
Sie haben auch Call of Duty gespielt. Ihr Charakter im Spiel soll auf der Stelle das Zeitliche gesegnet haben. Stimmt das?
Ja, es war ein Witz. Wie gesagt, ich bin nicht sonderlich gut bei solchen Spielen. Es war ja auch nicht das erste Mal, dass ich versucht habe, Call of Duty zu zocken. Ich habe mich auch während der Dreharbeiten zu 300 daran versucht. Ich konnte es damals nicht und ich kann es heute nicht. Was ich gerne spiele, sind alte Arcade-Games. Ich habe eine Sammlung mit rund 60 verschiedenen solcher Spiele, Space Invaders, PacMan, Defendor, Asteroids … das sind Spiele für meine Generation.
Spielen Sie lieber vor einem Greenscreen oder an echten Drehorten?
An echten Drehorten natürlich. Obwohl 300 ein großartiges Projekt war, machen Greenscreen-Aufnahmen im Vergleich zu Dreharbeiten an einem realen Ort nicht so viel Spaß. Das macht Gamer auch so besonders. Visuell sieht der Streifen fantastisch aus und trotzdem wurde beinahe jede Szene real gedreht.
Was war die gefährlichste Situation, die Sie während der Dreharbeiten erlebten?
Mit Ausnahme von zwei Stunts habe ich im Film alles selbst gemacht. Das war eine große Herausforderung, aber auch eine Genugtuung. Brian und Mark, die beiden Regisseure, filmten immer mit mehreren Kameras aus unterschiedlichen Blickwinkeln, die sich zum Teil mitten im Geschehen befanden. Damit erreichten sie, dass die Szenen so real wie möglich wirkten. Uns Schauspielern verlangte das immer sehr viel Konzentration ab. Es war eine spannende Arbeit.
Ich fand das Konzept und das Drehbuch des Films großartig. Ich mochte die fantastische Welt, in der der Film spielen sollte. Aufgrund des hervorragenden Drehbuchs konnte ich mir die Szenen leicht vorstellen. Ich wusste, dass der Film nicht nur aus reiner Action bestehen, sondern auch nachdenkliche Momente beinhalten würde. Spaß, Action, aber eben auch ein tieferer Sinn liegen nahe beieinander. Die Themen, die angesprochen werden, spielen in der heutigen Welt eine große Rolle. Eine solche Kombination ist regelrecht ein Geschenk für einen Schauspieler.
Und was halten Sie von Ihrem Filmcharakter Kable?
Ich liebe diese Figur. Kable ist ein moderner Gladiator. Ich mag ruhige, verständnisvolle, aber sehr männliche Typen. Sie besitzen viel Power und bleiben immer ein bisschen geheimnisvoll. In diese Rolle zu schlüpfen, die Schmerz und die Sorgen dieses Charakters zu spüren, das war für mich eine aufregende Sache.
Hatten Sie das Gefühl, sich bei dieser Rolle körperlich und geistig auf eine völlig neue Ebene zu begeben? Schließlich mussten Sie eine Figur spielen, die durch eine andere Person vollständig kontrolliert wird.
Ich musste tatsächlich eine Extraschippe drauflegen, allerdings im Bezug auf das intensive Training mit den Special Forces. Ich musste lernen, wie ein Soldat zu denken und zu agieren. Diese Elemente wurden immer dann relevant, wenn sich Kable im Spiel befand. Ansonsten war Kable einfach Kable: ein sehr komplexer Typ, der körperlich, aber nicht emotional kontrolliert wird. Das machte die Rolle so interessant.
Haben Sie als Vorbereitung selbst einige Spiele gespielt? Angeblich haben Sie im Vorfeld eine Xbox bekommen …
Ja, das stimmt. Ich hatte allerdings schon eine Xbox. Ich habe versucht, Halo und einige andere Spiele zu spielen, aber ich bin in solchen Dingen nicht besonders gut. Ich spielte also recht wenig. Aber bei den Arbeiten zu Gamer stellten sie mir überall Spielkonsolen hin. In meinem Wohnwagen, einfach überall. Ich sollte ein Gefühl für die Menschen, die diese Spiele spielen, und den Games-Markt bekommen.
Sie haben auch Call of Duty gespielt. Ihr Charakter im Spiel soll auf der Stelle das Zeitliche gesegnet haben. Stimmt das?
Ja, es war ein Witz. Wie gesagt, ich bin nicht sonderlich gut bei solchen Spielen. Es war ja auch nicht das erste Mal, dass ich versucht habe, Call of Duty zu zocken. Ich habe mich auch während der Dreharbeiten zu 300 daran versucht. Ich konnte es damals nicht und ich kann es heute nicht. Was ich gerne spiele, sind alte Arcade-Games. Ich habe eine Sammlung mit rund 60 verschiedenen solcher Spiele, Space Invaders, PacMan, Defendor, Asteroids … das sind Spiele für meine Generation.
Spielen Sie lieber vor einem Greenscreen oder an echten Drehorten?
An echten Drehorten natürlich. Obwohl 300 ein großartiges Projekt war, machen Greenscreen-Aufnahmen im Vergleich zu Dreharbeiten an einem realen Ort nicht so viel Spaß. Das macht Gamer auch so besonders. Visuell sieht der Streifen fantastisch aus und trotzdem wurde beinahe jede Szene real gedreht.
Was war die gefährlichste Situation, die Sie während der Dreharbeiten erlebten?
Mit Ausnahme von zwei Stunts habe ich im Film alles selbst gemacht. Das war eine große Herausforderung, aber auch eine Genugtuung. Brian und Mark, die beiden Regisseure, filmten immer mit mehreren Kameras aus unterschiedlichen Blickwinkeln, die sich zum Teil mitten im Geschehen befanden. Damit erreichten sie, dass die Szenen so real wie möglich wirkten. Uns Schauspielern verlangte das immer sehr viel Konzentration ab. Es war eine spannende Arbeit.
(Dörte Langwald)
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