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Gemma Arterton, Interview, Jake Gyllenhaal, Kino, Prince of Persia - Der Sand der Zeit
"Da habe ich kläglich versagt": Interview mit den Prince-of-Persia-Stars Gyllenhall und Arterton
Jake Gyllenhaal und Gemma Arterton spielen in Prince of Persia die Hauptfiguren Prinz Dastan und Prinzessin Tamina. Ein Gespräch mit den Jungschauspielern über ihre Rollen, antrainierte Muckis und misslungene Stunts.
22.05.2010 07:40 Uhr - Jake, man kennt dich normalerweise aus ernsten Filmen wie Moonlight Mile, Brokeback Mountain und Zodiac. Wie kam es zu diesem Rollenwechsel?
JAKE GYLLENHAAL: Hauptsächlich, weil ich diese Art von Filmen schon immer geliebt habe. Da muss man nicht lange nachdenken, wenn man die Gelegenheit bekommt, in einem solchen mitzuspielen. Es gibt viele verschiedene Arten der Schauspielerei, aber wenn man ein sehr physischer Mensch ist, wie ich mich sehe, ist es super, zur Abwechslung mal von Häuserdächern zu hüpfen, auf Pferden durch die Wüste zu galoppieren und mit Schwertern Kämpfe auszufechten. Das macht riesig Spaß. Und wenn du so einen Film machst, dann am besten mit Leuten, die etwas davon verstehen, etwa mit Jerry Bruckheimer [dem Produzenten der Fluch der Karibik-Reihe, Anm. d. Red.].
Du hast den Ruf eines Charakterdarstellers. Wie versetzt man sich denn in die Rolle eines persischen Prinzen aus dem sechsten Jahrhundert?
J. G.: Am stärksten habe ich mich darauf konzentriert, mit Akzent zu sprechen und die für solche Filme typische theatralische Sprechweise einzustudieren. Ich übte mit einer Sprachtrainerin Sätze wie „Über die Mauer, Männer! Über die Mauer!“ so zu rufen, als wäre man im Theater auf einer großen Bühne. Das Ganze musste Feuer haben, ich sollte mich wie ein großer Krieger fühlen. Und dann war da natürlich viel körperliche Arbeit.
Für die du dir beachtliche Muckis antrainiert hast …
J. G.: Ja, ich hab ganz schön geackert, um in Form zu kommen. Sechs Monate Training. Wenn ich laufen ging, trug ich immer Gewichte in den Händen, um mich daran zu gewöhnen, bei den Kampfszenen mit einem Schwert umherzuflitzen. Daneben nahm ich Boxunterricht, um ein Gefühl dafür zu bekommen, beidhändig zu kämpfen. Dastan kämpft ja oft mit zwei Schwertern und es sollte symmetrisch aussehen.
Hast du nie überlegt, für die schwierigen Szenen auf einen Stuntman zurückzugreifen?
J. G.: (lacht) Nein, ich wollte wirklich so viel wie möglich selbst machen. Ich bin ein kleiner Perfektionist, was die Kampfszenen angeht.
Gemma, wie kamst du zu deiner Rolle? Rief Jerry Bruckheimer bei dir an, nachdem er dich im Bond-Film Ein Quantum Trost gesehen hatte?
GEMMA ARTERTON: Nein, so leicht war es leider nicht. Ich hatte für Prince of Persia schon vorgesprochen, noch ehe ich Bond drehte. Mein Agent sagte damals: „Du wirst die Rolle wahrscheinlich eh nicht bekommen, aber probieren kostet ja nichts“. Nach dem Casting hörte ich lange Zeit gar nichts mehr von dem Film und vergaß irgendwann sogar, dass ich mich überhaupt dafür beworben hatte. Eines Tages kam dann aus heiterem Himmel die Zusage.
Und was war für dich das Schwierigste beim Dreh?
G. A.: Marokko zu besuchen war toll, aber ich hatte ein wenig Heimweh. Und ich hatte noch nie auf einem Pferd gesessen, also musste ich das in einem Crash-Kurs lernen. Und dann gleich Stunts hinkriegen, wie auf ein galoppierendes Pferd aufzuspringen. Da habe ich ein paar Mal kläglich versagt, was ziemlich peinlich war, weil ich vorher herumgetönt hatte, dass ich das bestimmt alles hinkriege. (lacht)
Prince of Persia wurde ebenso wie Fluch der Karibik von Jerry Bruckheimer produziert. Glaubt ihr, dass der Film einen ähnlichen Erfolg haben wird?
J. G.: Fluch der Karibik war meiner Ansicht nach mehr als nur die Verfilmung einer Freizeitpark-Achterbahn. Genauso ist Prince of Persia für mich mehr als nur eine Videospiel-Adaption. Die Handlung macht Spaß, ist spannend und bietet interessante Charaktere. Der Film soll auf jeden Fall nicht nur Kinder und Fans der Game-Vorlage ansprechen.
Gemma, hast du schon eine Lieblingsszene auserkoren?
G. A.: Was am meisten Spaß gemacht hat und auch von Anfang an super lief, waren die Szenen, in denen sich Tamina und Dastan gegenseitig necken. Sie liegen sich vor allem zu Beginn des Films ständig in den Haaren, aber natürlich stehen sie heimlich aufeinander, wie es sich für so ein Abenteuer gehört.


JAKE GYLLENHAAL: Hauptsächlich, weil ich diese Art von Filmen schon immer geliebt habe. Da muss man nicht lange nachdenken, wenn man die Gelegenheit bekommt, in einem solchen mitzuspielen. Es gibt viele verschiedene Arten der Schauspielerei, aber wenn man ein sehr physischer Mensch ist, wie ich mich sehe, ist es super, zur Abwechslung mal von Häuserdächern zu hüpfen, auf Pferden durch die Wüste zu galoppieren und mit Schwertern Kämpfe auszufechten. Das macht riesig Spaß. Und wenn du so einen Film machst, dann am besten mit Leuten, die etwas davon verstehen, etwa mit Jerry Bruckheimer [dem Produzenten der Fluch der Karibik-Reihe, Anm. d. Red.].
Du hast den Ruf eines Charakterdarstellers. Wie versetzt man sich denn in die Rolle eines persischen Prinzen aus dem sechsten Jahrhundert?
J. G.: Am stärksten habe ich mich darauf konzentriert, mit Akzent zu sprechen und die für solche Filme typische theatralische Sprechweise einzustudieren. Ich übte mit einer Sprachtrainerin Sätze wie „Über die Mauer, Männer! Über die Mauer!“ so zu rufen, als wäre man im Theater auf einer großen Bühne. Das Ganze musste Feuer haben, ich sollte mich wie ein großer Krieger fühlen. Und dann war da natürlich viel körperliche Arbeit.
Für die du dir beachtliche Muckis antrainiert hast …
J. G.: Ja, ich hab ganz schön geackert, um in Form zu kommen. Sechs Monate Training. Wenn ich laufen ging, trug ich immer Gewichte in den Händen, um mich daran zu gewöhnen, bei den Kampfszenen mit einem Schwert umherzuflitzen. Daneben nahm ich Boxunterricht, um ein Gefühl dafür zu bekommen, beidhändig zu kämpfen. Dastan kämpft ja oft mit zwei Schwertern und es sollte symmetrisch aussehen.
Hast du nie überlegt, für die schwierigen Szenen auf einen Stuntman zurückzugreifen?
J. G.: (lacht) Nein, ich wollte wirklich so viel wie möglich selbst machen. Ich bin ein kleiner Perfektionist, was die Kampfszenen angeht.
Gemma, wie kamst du zu deiner Rolle? Rief Jerry Bruckheimer bei dir an, nachdem er dich im Bond-Film Ein Quantum Trost gesehen hatte?
GEMMA ARTERTON: Nein, so leicht war es leider nicht. Ich hatte für Prince of Persia schon vorgesprochen, noch ehe ich Bond drehte. Mein Agent sagte damals: „Du wirst die Rolle wahrscheinlich eh nicht bekommen, aber probieren kostet ja nichts“. Nach dem Casting hörte ich lange Zeit gar nichts mehr von dem Film und vergaß irgendwann sogar, dass ich mich überhaupt dafür beworben hatte. Eines Tages kam dann aus heiterem Himmel die Zusage.
Und was war für dich das Schwierigste beim Dreh?
G. A.: Marokko zu besuchen war toll, aber ich hatte ein wenig Heimweh. Und ich hatte noch nie auf einem Pferd gesessen, also musste ich das in einem Crash-Kurs lernen. Und dann gleich Stunts hinkriegen, wie auf ein galoppierendes Pferd aufzuspringen. Da habe ich ein paar Mal kläglich versagt, was ziemlich peinlich war, weil ich vorher herumgetönt hatte, dass ich das bestimmt alles hinkriege. (lacht)
Prince of Persia wurde ebenso wie Fluch der Karibik von Jerry Bruckheimer produziert. Glaubt ihr, dass der Film einen ähnlichen Erfolg haben wird?
J. G.: Fluch der Karibik war meiner Ansicht nach mehr als nur die Verfilmung einer Freizeitpark-Achterbahn. Genauso ist Prince of Persia für mich mehr als nur eine Videospiel-Adaption. Die Handlung macht Spaß, ist spannend und bietet interessante Charaktere. Der Film soll auf jeden Fall nicht nur Kinder und Fans der Game-Vorlage ansprechen.
Gemma, hast du schon eine Lieblingsszene auserkoren?
G. A.: Was am meisten Spaß gemacht hat und auch von Anfang an super lief, waren die Szenen, in denen sich Tamina und Dastan gegenseitig necken. Sie liegen sich vor allem zu Beginn des Films ständig in den Haaren, aber natürlich stehen sie heimlich aufeinander, wie es sich für so ein Abenteuer gehört.
(Dörte Langwald)
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