Ein klassischer und typischer Disney-Film, wie man ihn lange nicht mehr gesehen hat. Wir nahmen die DVD des zauberhaften Unterhaltungsfilms für die ganze Familie genauer unter die Lupe.
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DVD-Kritik
17.04.2010 07:04 Uhr - Der klassische Zeichentrickfilm ist tot, lang lebe der klassische Zeichentrickfilm! Seit Pixar im Jahr 1995 die Animationswelt mit seinem ersten vollständig am Computer animierten Film Toy Story aufmischte, sank der Stellenwert des handgezeichneten Films zusehends. Nachdem Bärenbrüder 2003 und Die Kühe sind los 2004 nicht einmal annähernd so große Erfolge wie noch Der König der Löwen oder Die Schöne und das Biest feiern konnten, hieß es bei den Disney Studios: aus die Maus! Der handgemachte Zeichentrickfilm wurde für tot erklärt. Doch ausgerechnet der ehemalige Pixar-Mitbegründer John Lasseter erweckte das Genre aus seinem Dornröschenschlaf, als er in den Vorstand der Disney-Studios berufen wurde.
Bussi mit Folgen Im letzten Jahr, pünktlich zu Weihnachten, eroberte Disney schließlich die Leinwände wieder mit einem bezaubernden Zeichentrick-Musical. Angesiedelt im New Orleans der Zwanzigerjahre und basierend auf dem Grimm‘schen Märchen vom Froschkönig, erzählt der Film von Tiana, einem farbigen Mädchen, das von seinem eigenen Restaurant träumt. Doch der Kuss eines verzauberten Froschs droht alles zunichte zu machen. Denn anders als bei den Gebrüdern Grimm wird der Frosch nicht zum Prinzen, sondern Tiana zum grünen Hüpfer. Doch Tiana gibt nicht auf und versucht alles, um wieder ein Mensch zu werden.
All that Jazz! Der Zauber der Liebe, die Macht der Wünsche und die Kraft der Freundschaft stehen im Zentrum dieses wunderschön animierten Disney-Films. Doch neben all diesen magischen Elementen wurde bei Küss den Frosch auch die Realität nicht ausgeblendet. Denn nur harte Arbeit führt letztlich zum Ziel. Wie man es aus früheren Disney-Werken kennt, wird in dem jazzigen Streifen auch jede Menge Gesang dargeboten. Für die deutsche Synchronisation wurden für die Hauptrollen unter anderem Cassandra Steen, Roger Cicero und Bill Ramsey verpflichtet, die ihre Parts übrigens sprechen und singen. Sie alle machen ihre Sache sehr gut, auch wenn sie nicht an die voluminösen Originalstimmen heranreichen.
Technisch gibt es an der DVD übrigens rein gar nichts auszusetzen. Die Blu-ray lag uns bis Redaktionsschluss leider nicht vor, beinhaltet im Gegensatz zum Silberling aber umfangreichere Extras. Die Ausstattung der Silberscheibe ist insgesamt solide, aber nicht wirklich berauschend.