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Tödliches Kommando: Produzent sorgt für Oscar-Skandal
Nicolas Chartier ist einer von vier Produzenten des Antikriegsfilms Tödliches Kommando - The Hurt Locker und sorgte nun für einen Oscar-Skandal, der sich gewaschen hat.
01.03.2010 10:05 Uhr -
Tödliches Kommando - The Hurt Locker war bis vor wenigen Tagen noch einer DER Oscar-"Geheimtipps" überhaupt. Dem spannenden Antikriegsstreifen von Regisseurin Kathryn Bigelow wurde sogar zugetraut, in der Königsklasse "Bester Film" an den zwei Giganten Avatar - Aufbruch nach Pandora und Tarantinos Inglorious Basterds vorbei zu ziehen. Dank einer unüberlegten E-Mail von The Hurt Locker-Produzent Nicolas Chartier dürfte er seinem eigenen Film nun wohl jede Chance - zumindest in der Top-Kategorie - verbaut haben.
Seine E-Mail war direkt an die Academy gerichtet und verlangte von der Oscar-Jury, sie solle doch bitte seinen Film auf Platz 1 setzen und den "500-Millionen-Film" (Zitat) Avatar - Aufbruch nach Pandora auf Platz 10. Nicht nur, dass dieses Verhalten klar unfair ist - Chartier verstieß damit auch direkt gegen die Regeln der Academy, die besagen, dass die Konkurrenz nicht verunglimpft werden dürfe.
Von Avatar-Seite kam bisher kein Kommentar zu dem Vorfall, jedoch bereut Chartier seine "Tat" bereits öffentlich und ließ verlauten: "Meine Naivität, die Regeln zu ignorieren und meine Dummheit als Erstnominierter ist keine Entschuldigung für mein Verhalten, was ich zutiefst bedauere. (...) Für einen Academy Award nominiert zu sein, ist die ultimative Auszeichnung. Ich hätte mir die Zeit nehmen müssen, die Regeln zu studieren."
Späte Reue, aber der Schaden ist bereits angerichtet. Wie schlimm dieser Schaden letztendlich tatsächlich ist, wird sich erst zeigen, sobald die Academy über eine "Strafe" nachgedacht hat. Wahrscheinlich ist, dass Chartier bei der Oscar-Verleihung am 7. März vor der Tür bleiben muss. Eher unwahrscheinlich wäre ein Ausschluss von Tödliches Kommando - The Hurt Locker, jedoch sind die Chancen des Films, nun noch einer der großen Oscar-Abräumer zu werden, nun immens gesunken.
Seine E-Mail war direkt an die Academy gerichtet und verlangte von der Oscar-Jury, sie solle doch bitte seinen Film auf Platz 1 setzen und den "500-Millionen-Film" (Zitat) Avatar - Aufbruch nach Pandora auf Platz 10. Nicht nur, dass dieses Verhalten klar unfair ist - Chartier verstieß damit auch direkt gegen die Regeln der Academy, die besagen, dass die Konkurrenz nicht verunglimpft werden dürfe.
Von Avatar-Seite kam bisher kein Kommentar zu dem Vorfall, jedoch bereut Chartier seine "Tat" bereits öffentlich und ließ verlauten: "Meine Naivität, die Regeln zu ignorieren und meine Dummheit als Erstnominierter ist keine Entschuldigung für mein Verhalten, was ich zutiefst bedauere. (...) Für einen Academy Award nominiert zu sein, ist die ultimative Auszeichnung. Ich hätte mir die Zeit nehmen müssen, die Regeln zu studieren."
Späte Reue, aber der Schaden ist bereits angerichtet. Wie schlimm dieser Schaden letztendlich tatsächlich ist, wird sich erst zeigen, sobald die Academy über eine "Strafe" nachgedacht hat. Wahrscheinlich ist, dass Chartier bei der Oscar-Verleihung am 7. März vor der Tür bleiben muss. Eher unwahrscheinlich wäre ein Ausschluss von Tödliches Kommando - The Hurt Locker, jedoch sind die Chancen des Films, nun noch einer der großen Oscar-Abräumer zu werden, nun immens gesunken.
(Michael Zeis)
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