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Der Ghostwriter, Pierce Brosnan, Roman Polanski
Ghostwriter-Star Pierce Brosnan: "Was damals geschehen ist, war falsch"
In Der Ghostwriter spielt Ex-Bond Pierce Brosnan einen britischen Ex-Premier. Ein Gespräch mit dem irischstämmigen Mimen über den neuen Politthriller und seine Arbeit mit Regisseur Roman Polanski.
19.02.2010 11:00 Uhr -
Was können Sie uns über Ihre Rolle in Polanskis Der Ghostwriter erzählen?
Ich spiele Adam Lang, einen ehemaligen britischen Premierminister. Der Film basiert auf einem Roman von Robert Harris (Vaterland). Es geht um einen Ghostwriter, der ein Geheimnis entdeckt, dass ihn in große Gefahr bringt. Es ist ein toller Roman. Harris ist ein großartiger Geschichtenerzähler, und ein sehr gebildeter Mensch.
Der Regisseur des Films, Roman Polanski, ist in letzter Zeit ja wieder in den Medien...
Ja. Aber der Film ist fertig, zum Glück. Der Film ist im Kasten und Polanski auch. (Lacht)
Was halten Sie denn von dem Fall?
Ich finde die ganze Situation sehr traurig. Was damals geschehen ist, war in jeder Hinsicht falsch. Aber ich wünsche dem Mann nur das Beste. Ich wünsche ihm, dass die Geschichte bald ein Ende findet. Er ist ein großartiger Regisseur, eine Ikone der Filmwelt. Und ich finde, der Film, den wir zusammen gemacht haben, ist sehr gut geworden. Die Besetzung ist grandios. Ich hoffe natürlich, dass die Gerechtigkeit ihren Lauf nimmt, aber hoffentlich auch mit Würde und Nachsicht.
Wie war die Zusammenarbeit mit ihm als Regisseur?
Seine Sprache ist Kino in reinster Form. Angefangen bei den Objektiven, die er benutzt, bis hin zu den Kameraeinstellungen. Er kennt das Medium so gut wie sonst kaum einer. Aber er ist auch ein Filmemacher, der viele persönliche Probleme mit sich bringt. Dadurch hat er einen unverwechselbaren Blick auf das Leben. Sein Blick ist immer spannend, immer fesselnd.
Angeblich arbeitet er sehr gerne eng mit den Schauspielern zusammen. Stimmt das?
Ja. Die Kamera war meist sehr nah an uns dran. Und er ist genau daneben, er ist voll dabei.
Und was ist, wenn die Kameras nicht rollten, wenn Feierabend war. Haben Sie sich auch privat besser kennen gelernt?
Wir hatten uns vorher schon getroffen und unterhalten. Wir haben uns immer gut verstanden. Ich muss bei dieser Situation immer an seine Familie denken, seine Frau und seine Kinder. Ich hoffe, dass dieses Kapitel bald einen Abschluss findet. Bei den Dreharbeiten waren wir ab und zu zusammen essen. Ich habe das Gefühl, seine Vergangenheit gut zu kennen, aber ich hatte nie das Gefühl, ihn als Mensch besser zu verstehen.
Das Interview führte Emanuel Bergmann
Was können Sie uns über Ihre Rolle in Polanskis Der Ghostwriter erzählen?
Ich spiele Adam Lang, einen ehemaligen britischen Premierminister. Der Film basiert auf einem Roman von Robert Harris (Vaterland). Es geht um einen Ghostwriter, der ein Geheimnis entdeckt, dass ihn in große Gefahr bringt. Es ist ein toller Roman. Harris ist ein großartiger Geschichtenerzähler, und ein sehr gebildeter Mensch.
Der Regisseur des Films, Roman Polanski, ist in letzter Zeit ja wieder in den Medien...
Ja. Aber der Film ist fertig, zum Glück. Der Film ist im Kasten und Polanski auch. (Lacht)
Was halten Sie denn von dem Fall?
Ich finde die ganze Situation sehr traurig. Was damals geschehen ist, war in jeder Hinsicht falsch. Aber ich wünsche dem Mann nur das Beste. Ich wünsche ihm, dass die Geschichte bald ein Ende findet. Er ist ein großartiger Regisseur, eine Ikone der Filmwelt. Und ich finde, der Film, den wir zusammen gemacht haben, ist sehr gut geworden. Die Besetzung ist grandios. Ich hoffe natürlich, dass die Gerechtigkeit ihren Lauf nimmt, aber hoffentlich auch mit Würde und Nachsicht.
Wie war die Zusammenarbeit mit ihm als Regisseur?
Seine Sprache ist Kino in reinster Form. Angefangen bei den Objektiven, die er benutzt, bis hin zu den Kameraeinstellungen. Er kennt das Medium so gut wie sonst kaum einer. Aber er ist auch ein Filmemacher, der viele persönliche Probleme mit sich bringt. Dadurch hat er einen unverwechselbaren Blick auf das Leben. Sein Blick ist immer spannend, immer fesselnd.
Angeblich arbeitet er sehr gerne eng mit den Schauspielern zusammen. Stimmt das?
Ja. Die Kamera war meist sehr nah an uns dran. Und er ist genau daneben, er ist voll dabei.
Und was ist, wenn die Kameras nicht rollten, wenn Feierabend war. Haben Sie sich auch privat besser kennen gelernt?
Wir hatten uns vorher schon getroffen und unterhalten. Wir haben uns immer gut verstanden. Ich muss bei dieser Situation immer an seine Familie denken, seine Frau und seine Kinder. Ich hoffe, dass dieses Kapitel bald einen Abschluss findet. Bei den Dreharbeiten waren wir ab und zu zusammen essen. Ich habe das Gefühl, seine Vergangenheit gut zu kennen, aber ich hatte nie das Gefühl, ihn als Mensch besser zu verstehen.
Das Interview führte Emanuel Bergmann
(Taybe Kurtoglu)
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