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Doghouse (Blu-ray-Kritik/Review)
Britische Zombie-Komödie im Stile von Shaun of the Dead, das den Geschlechterkampf als Katz-und-Maus-Spiel inszeniert.
| Filminfos | Filmkritik | DVD | Blu-ray | HD-DVD | Extras |
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| Blue-ray-Kritik | |||||||||||||||||||||||||||||
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11.02.2010 11:00 Uhr -
Vince wurde jüngst von seiner Frau verlassen, was ihn ziemlich mitgenommen hat. Weil er seither unerträglich ist, nehmen ihn seine Buddys mit auf ein alkoholgetränktes Männerwochenende. Es geht in das abgelegene Dörfchen Moodley im Londoner Umland, in dem statistisch gesehen vier Frauen auf einen Mann kommen, was den Kerlen, die auf Zerstreuung aus sind, recht gelegen kommt. Ärgerlich nur, dass das britische Militär diese Gegend kürzlich erst für ein geheimes Experiment missbraucht hat, das zu allem Überfluss auch noch außer Kontrolle geraten zu sein scheint. So hat ein aggressiver Virus aus allen Frauen mordlüsterne Zombies gemacht, die nun buchstäblich einen Riesenappetit auf Männerfleisch entwickelt haben. Mit absurden, teils kindischen Mitteln versucht der geleimte Trupp, der drohenden Dezimierung durch die femininen Fieslinge zu entkommen. Regisseur Jake West hat mit Doghouse eine zotige, abgedrehte Zombie-Komödie im Stile von Shaun of the Dead und Severance geschaffen, die nicht nur mit markigen Sprüchen und witzigen Splatter-Einlagen unterhält, sondern ihren Reiz aus den gut aufgelegten Charakteren bezieht, die einen sympathischen Querschnitt durch die männliche Gesellschaft bilden: Steven Graham, bekannt aus Guy Ritchies Snatch, gibt den wehleidigen Geschiedenen, Danny Dyer (Severance) den machohaften Sprücheklopfer und Keith-Lee Castle (Velvet Goldmine) den verquasten Esoteriker auf Selbstfindungstrip. Den Herren steht eine illustre Auswahl an Fem-Zombies gegenüber, etwa eine dicke Übermutter mit Lockenwicklern oder die frühere Friseurin des Dörfchens, die das Schnippeln auch als Untote nicht lassen kann. Wests Zom-Com taugt als antifeministischer Sprüchefundus genauso wie als Partyfilm für Männer beim kühlen Bier. Doch darin erschöpft sich der Streifen auch schon, der zu sehr auf Männer zugeschnitten ist, als dass er einem weiblichen Publikum gefallen könnte. Zudem merkt man Doghouse schon relativ früh den abwechslungsarmen Plot an. Die Blu-ray beinhaltet neben dem Hauptfilm amüsante Outtakes, ein Making-of, das einen genaueren Blick auf die Entstehung der untoten Damen wirft, sowie entfallene Szenen. An der Qualität der Scheibe lässt sich nicht makeln: Das Bild bleibt auch bei ruppigen oder schnellen Szenen klar und stabil, die Boxen dürfen soliden 5.1-Sound durch das Wohnzimmer verbreiten. (Schlütter, Kurtoglu) |
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