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G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra, Kino, Sienna Miller
"Böse sein ist Frauensache" - Interview mit G.I. Joe - Star Sienna Miller
In G.I. Joe schlüpfte sie in die Rolle der Baronesse. Wir sprachen mit Sienna Miller über Lederanzüge, hartes Training... und Haare.
16.01.2010 09:30 Uhr -
Die wichtigste Frage gleich zu Beginn: Eigentlich sind Sie blond, in G.I. Joe sind Sie schwarzhaarig. Haben blonde Frauen mehr Spaß?
[Lacht] Na ja, ich kann nicht behaupten, dass ich mit dunklen Haaren weniger Spaß hatte. Ich hatte enge Lederklamotten an, Knarren an meiner Hüfte befestigt ... Das hat mir einige Blicke - insbesondere von männlichen Kollegen - verschafft.
Wie haben Sie sich auf die Kampfszenen im Film vorbereitet?
Es war das erste Mal, dass ich jemanden aktiv bekämpfen musste. Ich habe vorher noch nie bei einem Action-Film mitgewirkt. Das war alles neu für mich. Normalerweise spiele ich das Mädchen, das weinend in der Ecke sitzt, wenn die Action losgeht.
Die Szenen zwischen Ihnen und Rachel Nichols sehen nicht aus, als hätten Sie sich beim Kämpfen zurückgehalten ...
Dieser Fight hat wirklich Spaß gemacht. Ich mag Rachel sehr. Wir kommen super miteinander aus. Sie ist wesentlich größer als ich und ich sollte den Kampf gewinnen. Deswegen hatte ich hohe Schuhe an, um den Größenunterschied auszugleichen.
Mussten Sie hart trainieren?
Rachel und ich haben sehr viele Übungseinheiten absolviert. Wir haben sechs Wochen lang mit dem Kampfchoreographen von Matrix Martial Arts trainiert. Ich habe dadurch einen Fitness-Level erreicht, den ich bisher nicht kannte. Wenn du dann bei den Dreharbeiten alle einstudierten Bewegungen richtig machst, ist das eine ungeheure Genugtuung. Macht man allerdings einen Fehler und schlägt jemanden versehentlich ins Gesicht, ist das weniger angenehm.
War der Lederanzug bei den Action-Szenen nicht ein Hindernis?
Ich konnte mich darin kaum bewegen. Alle anderen Darsteller hatten Stühle zum Ausruhen. Ich musste mich immer an so ein Rollbrett lehnen und wurde wie Hannibal Lecter durchs Set geschoben. Hinsetzen war unmöglich.
Warum sind weibliche Schurken immer so sexy?
Ich schätze, das liegt an dem alten Klischee der Femme fatale. Böse sein ist Frauensache. [lacht]
Bisher waren Sie in kleineren Independent-Produktionen zu sehen. Wie kam es zu dem Sinneswandel, bei einem Action-Blockbuster mitzuwirken?
Ich war an einem Punkt in meiner Karriere, an dem ich einfach einmal einen großen Unterhaltungsfilm machen wollte. Wissen Sie, meine bisherigen Rollen waren alle nicht einfach zu spielen und verlangten emotional viel von mir ab. Ich wollte einfach einmal nur Spaß haben.
Was möchten Sie in zehn Jahren tun?
Als Schauspielerin arbeiten. Ich liebe meinen Beruf. Aber ich möchte auch Kinder haben.
(Das Interview führte Thomas Raab)
Die wichtigste Frage gleich zu Beginn: Eigentlich sind Sie blond, in G.I. Joe sind Sie schwarzhaarig. Haben blonde Frauen mehr Spaß?
[Lacht] Na ja, ich kann nicht behaupten, dass ich mit dunklen Haaren weniger Spaß hatte. Ich hatte enge Lederklamotten an, Knarren an meiner Hüfte befestigt ... Das hat mir einige Blicke - insbesondere von männlichen Kollegen - verschafft.
Wie haben Sie sich auf die Kampfszenen im Film vorbereitet?
Es war das erste Mal, dass ich jemanden aktiv bekämpfen musste. Ich habe vorher noch nie bei einem Action-Film mitgewirkt. Das war alles neu für mich. Normalerweise spiele ich das Mädchen, das weinend in der Ecke sitzt, wenn die Action losgeht.
Die Szenen zwischen Ihnen und Rachel Nichols sehen nicht aus, als hätten Sie sich beim Kämpfen zurückgehalten ...
Dieser Fight hat wirklich Spaß gemacht. Ich mag Rachel sehr. Wir kommen super miteinander aus. Sie ist wesentlich größer als ich und ich sollte den Kampf gewinnen. Deswegen hatte ich hohe Schuhe an, um den Größenunterschied auszugleichen.
Mussten Sie hart trainieren?
Rachel und ich haben sehr viele Übungseinheiten absolviert. Wir haben sechs Wochen lang mit dem Kampfchoreographen von Matrix Martial Arts trainiert. Ich habe dadurch einen Fitness-Level erreicht, den ich bisher nicht kannte. Wenn du dann bei den Dreharbeiten alle einstudierten Bewegungen richtig machst, ist das eine ungeheure Genugtuung. Macht man allerdings einen Fehler und schlägt jemanden versehentlich ins Gesicht, ist das weniger angenehm.
War der Lederanzug bei den Action-Szenen nicht ein Hindernis?
Ich konnte mich darin kaum bewegen. Alle anderen Darsteller hatten Stühle zum Ausruhen. Ich musste mich immer an so ein Rollbrett lehnen und wurde wie Hannibal Lecter durchs Set geschoben. Hinsetzen war unmöglich.
Warum sind weibliche Schurken immer so sexy?
Ich schätze, das liegt an dem alten Klischee der Femme fatale. Böse sein ist Frauensache. [lacht]
Bisher waren Sie in kleineren Independent-Produktionen zu sehen. Wie kam es zu dem Sinneswandel, bei einem Action-Blockbuster mitzuwirken?
Ich war an einem Punkt in meiner Karriere, an dem ich einfach einmal einen großen Unterhaltungsfilm machen wollte. Wissen Sie, meine bisherigen Rollen waren alle nicht einfach zu spielen und verlangten emotional viel von mir ab. Ich wollte einfach einmal nur Spaß haben.
Was möchten Sie in zehn Jahren tun?
Als Schauspielerin arbeiten. Ich liebe meinen Beruf. Aber ich möchte auch Kinder haben.
(Das Interview führte Thomas Raab)
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