Die
Transformers sind ein Haufen Schrott! Sie erinnern sich vielleicht an unsere Review zum zweiten Teil von Michael Bays Roboterschlacht in der vergangenen Ausgabe: Peinliche Dialoge, kaum Story, vorpubertäre Witzeleien und überzogene Effekte sorgen dafür, dass selbst der Film als reines Spektakel keinen Spaß mehr macht.
Nicht schon wieder G.I. Joe basiert ebenso wie
Transformers auf Spielzeugfiguren von Hasbro und einer entsprechenden Zeichentrickserie. Die Vorzeichen waren mit denen von
Transformers zu vergleichen. Bei
G.I. Joe übernahm allerdings Stephen Sommers Regie, der mit
Van Helsing zuletzt einen filmischen Rohrkrepierer abgeliefert hatte, Anfang 2000 aber mit
Die Mumie und
Die Mumie kehrt zurück sein Talent für leichte Unterhaltung mit opulenten Effekten unter Beweis stellte. In der Gesamtheit als Film unterscheidet sich
G.I. Joe - abgesehen von der übergeordneten Thematik - nicht sonderlich von
Transformers. Im Gegensatz zu Bays Action- und Effekt-Overkill funktioniert Stephen Sommers Regiearbeit jedoch gerade in Anbetracht eines ganz entscheidenden Punktes: Er macht Spaß!
Geheimorganisationen In der nahen Zukunft ist der Waffenhersteller MARS zum Global Player der Rüstungsindustrie aufgestiegen. Mit der neuesten Entwicklung im Bereich der modernen Kriegsführung ruft MARS allerdings nicht nur die NATO auf den Plan, sondern weckt auch das Interesse einer im Untergrund agierenden, hochtechnisierten Terrorgruppe unter der scheinbaren Führung der taffen Baronesse (Sienna Miller). Mit den sogenannten Nanobots-Sprengköpfen schuf MARS das ultimative Werkzeug gegen feindliche Truppen: Einmal aktiviert, fressen sich nach der Detonation einer entsprechend ausgestatteten Rakete Millionen Mini-Roboter binnen Sekunden durch Metall jeder Art.
Bereits bei der Auslieferung erster Prototypen kommt es dann zu Problemen. Die Militäreinheit unter dem Befehl von Captain "Duke" Hauser (Channing Tatum) und dessen Kumpel Ripcord (Marlon Wayans), die für den Schutz der Sprengköpfe zuständig ist, gerät in einen Hinterhalt der Terroristen. Diese sind den Soldaten waffentechnisch völlig überlegen. Lediglich das Eingreifen der geheimen und futuristisch ausgerüsteten Regierungsorganisation G.I. Joe verhindert in letzter Minute, dass die Sprengköpfe in falsche Hände geraten.
Gut gegen Böse Duke und Ripcord, die einzigen Überlebenden des Angriffs, schließen sich daraufhin G.I. Joe an. Denn wie sich herausstellt, verbirgt sich hinter der Baronesse die ehemalige Verlobte von Duke. Sie plant bereits die nächste Attacke, um an die Sprengköpfe zu kommen. Dieses Mal greifen die Schurken G.I. Joe direkt an. Der Coup gelingt und die Welt steht damit kurz vor einer terroristischen Katastrophe. Duke und den anderen G.I. Joes bleibt nichts anderes übrig, als die Fährte aufzunehmen und zu versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Als tatsächlichen Kopf der Terrorgruppe machen sie schon bald den Inhaber von MARS aus, der, verschanzt in einer Unterwasser-Basis, den Plan, die Weltherrschaft zu übernehmen, in die Tat umsetzen will.