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Zwölf Runden (Extended Cut) - Blu-ray-Kritik/Review
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Back to the Eighties: Renny Harlin inszenierte geradlinig und kompromisslos einen Actionfilm, in dem sich auch Schwarzenegger gut gemacht hätte.
| Filminfos | Filmkritik | DVD | Blu-ray | HD-DVD | Extras |
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| Blue-ray-Kritik | |||||||||||||||||||||||||||||
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11.01.2010 13:01 Uhr - Muskeln ohne Ende, aber unfähig, den (Staats)Haushalt zu organisieren? Wäre Schwarzenegger nicht Politiker geworden, er hätte vermutlich den Hauptpart in diesem Film übernommen. Statt seiner durfte Wrestling-Star John Cena mit Arnie-Figur und -Frisur in die Rolle des Cops Danny Fisher schlüpfen und sich in Schwarzenegger-Manier durch New Orleans kämpfen.
Gangster gegen Cop Ein Jahr nachdem Fisher durch seine hartnäckige Art, Ganoven dingfest zu machen, den Unfalltod der Geliebten des durchtriebenen Gangsters Miles Jackson verschuldet hat, steht dem Polizisten eine knallharte Schnitzeljagd bevor. Hightech-Verbrecher Jackson gelingt nämlich die Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis. Getrieben von Rache, entführt er Fishers Freundin Molly und stellt dem Cop zwölf aussichtslose Aufgaben. Diese gilt es zu lösen, bevor Bomben hochgehen und die blonde Schöne und andere Unschuldige sterben - für das Kraftpaket Fisher ein Kampf gegen die Zeit. Action pur Ganz im Stile seines Stirb langsam 2 bietet Regisseur Renny Harlin, der seit Cliffhanger qualitativ eher durchschnittliche Filme ablieferte, auch mit seinem neuesten Werk Action satt. Über zwölf Runden schickt er seinen Helden ins Gefecht und lässt es dabei ordentlich krachen. Wenn Fahrstühle in die Tiefe zu rasen und Straßenbahnen sich selbstständig zu machen drohen, braucht es einen beherzt und ohne Rücksicht auf Verluste zupackenden Muckibudenhelden wie US-Wrestlingstar John Cena, um ein ums andere Mal ein Desaster zu verhindern. Mehr als wilde Stunts und reichlich Krawumm darf man von diesem Streifen dann auch nicht erwarten - die Handlung ist nur Mittel zum Zweck. Von Grund auf solide Fans von Filmen wie True Lies und Eraser dürften voll auf ihre Kosten kommen, da zudem das Heimkino von dem Action-Konzentrat überzeugend gerockt wird. In Sachen Effekte und Soundgewitter ließen sich die Macher nicht lumpen und fuhren alle möglichen Geschütze auf, um Fishers zwölf Missionen den richtigen Ton zu verleihen. Beim Bild fallen bei genauem Hinsehen leichte Unruhen im Hintergrund auf. In der Vielzahl von schnellen Schnittfolgen und Explosionen geht dieses kleine Manko aber unter. Die Extras der Blu-ray bestehen aus mehreren kleinen Featurettes, die sich mit den Stunts, den Waffen, den Dreharbeiten, Renny Harlins Arbeitsweise und vielen weiteren Details der Produktion befassen. Der dadurch entstehende Überblick rekapituliert unterhaltsam die Entstehung des Streifens. Dazu kommen noch recht unspektakuläre alternative Enden und einige Spaß-Features, etwa ein ironisches Gespräch zwischen Regisseur und Hauptdarsteller. Fazit Ein solides Action-Fest, das Genre-Fans nicht links liegen lassen sollten. Viel Getöse, coole Stunts und Arnie-Verschnitt als Hauptdarsteller. (Thomas Raab/Chris Knight ) |
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