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Fanboys (DVD-Kritik/Review)
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Stellen Sie sich vor, Sie wären der größte Star Wars-Fans der Welt und der Start von Episode 1 läge nur noch ein halbes Jahr entfernt ... Sie hätten aber nur noch ein paar Monate zu leben.
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| DVD-Kritik | |||||||||||||||||||||||||||||
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08.01.2010 09:30 Uhr -
Der bekennende Star Wars-Fan und Regisseur Kyle Newman widmete sich 1998 filmisch der Frage, was wohl passieren würde, wenn der größte Fan von George Lucas‘ Weltraum-Saga bald den Löffel abgeben müsste, er Episode I aber noch unbedingt sehen möchte. Die Antwort liegt für ihn auf der Hand: Man versammelt seine besten Freunde, setzt sich ins Auto und fährt nach Kalifornien zur Skywalker-Ranch, um dort den Rohschnitt des Films zu stehlen.
Die Reise gestaltet sich für das Nerd-Quartett Eric, Linus, Hutch und "Windows" jedoch schwieriger als gedacht. Sie geraten immer wieder mit konkurrierenden "Trekkern" - also Fans des Star Trek-Universums - aneinander und stehen unter enormem Zeitdruck. Zum einen verschlechtert sich der Zustand des krebskranken Linus zusehends, zum anderen muss Eric bald wieder den Dienst im väterlichen Gebrauchtwagenhandel antreten, den er als Geschäftsführer übernehmen soll. Und dann stößt auch noch Zoe zur Gruppe dazu, ein Fangirl... Insiderfreundlich Fanboys ist ein Roadmovie, der nur so vor teils dezenten, teils offensichtlichen Anspielungen auf die Star Wars-Filme strotzt. Wer nicht genau aufpasst, läuft Gefahr, die nächste Pointe zu verpassen. Die Original-Soundeffekte aus den Filmen und die vielen Star Wars-Accessoires wie der auf "Rasender Falke" gepimpte Kleinbus, mit dem die Gruppe über das Land brettert, tragen gehörig zur Stimmung bei. Auch an ironischen Seitenhieben auf Episode 1, Handlungsschwächen und Darsteller der klassischen Star Wars-Trilogie sowie am Geschäftsgebaren von George Lucas mangelt es nicht. Umso schöner, dass Lucas den Film vorab gesehen, für gut befunden und sogar noch unterstützt hat. Störung der Macht Aber nicht alle Gags zünden. So mögen pubertierende Zuschauer eine peinliche Stripszene in einer Biker-Bar noch witzig finden, erwachsene Zuschauer dagegen eher nicht. Auch dem Schnitt merkt man an, dass zwischenzeitlich zwei verschiedene Regisseure an dem Streifen gearbeitet haben und der finale Cut in nur 36 Stunden bewältigt werden musste. Trotzdem ist der Film ein kleines, liebenswertes Denkmal für diejenigen, die Star Wars erst zum Kult gemacht haben: die Fans. Fazit Für Star Wars-Fans ein Muss! Für alle anderen nur ein durchschnittlicher Roadmovie mit zu vielen Insider-Gags. (Oliver Haake) |
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