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Tödliches Kommando - The Hurt Locker - DVD-Kritik/Review
Ein Kriegsfilm der ganz besonderen Art. Intensiv, spannend und sehr realistisch.
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| DVD-Kritik | |||||||||||||||||||||||||||||
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19.12.2009 10:00 Uhr -
Die Soldaten im Irak leben gefährlich. Den schlimmsten Job haben allerdings die Jungs von der Explosive Ordnance Disposal, die dafür verantwortlich sind, Sprengsätze zu entschärfen. Tagtäglich riskieren die Spezialeinheiten ihr Leben, um die Sicherheit ihrer Kameraden, aber auch der irakischen Bevölkerung zu sichern. Als der Einsatzleiter eines der Räumungsteams draufgeht, wird mit Sergeant James ein echter Draufgänger ins Feld geschickt. Er entschärft Bomben immer nach seinem eigenen Stil und geht dabei auf volles Risiko. Dabei missachtet er bewusst Befehlsketten und bringt die anderen Teammitglieder ebenfalls in Gefahr. Doch James braucht die Todesgefahr, weil er sich sonst unnütz fühlt - und das, obwohl zu Hause Frau und Kind auf ihn warten.
Ein Film über die mörderischsten Einsätze im Irak. Das hätte ein actionreicher Streifen mit viel Effekthascherei und Pathos werden können. Doch Regisseurin Kathryn Bigelow schuf ein subtiles Thriller-Drama, bei dem die Kamera immer ganz nah dran ist. Die Anspannung der Bombenentschärfer wird regelrecht spürbar und der Zuschauer hat das Gefühl, direkt am Geschehen teilzuhaben. Die intime Intensität von Tödliches Kommando hätte eine actionlastigere Adaption nie erreicht. Zudem fiel Bigelows Regiearbeit erstaunlich unamerikanisch aus, obwohl der Streifen im Irak spielt und US-Elite-Soldaten die Hauptrolle spielen. Der spannende, nicht immer lineare Erzählstil sorgt für zusätzliche Pluspunkte, lässt das Geschehen aber stellenweise etwas ins Stocken geraten. Bis Redaktionsschluss lag leider nur ein datenreduziertes Muster der Kaufversion vor, das nicht die visuellen und auditiven Qualitäten des finalen Produkts besaß. Insbesondere der Sound konnte aber bereits bei dieser frühen Vorabfassung mit viel Dynamik und Realismus überzeugen. Die Extras beschränken sich leider auf minimale Standardkost. Lediglich die Interviews halten noch einige interessante Zusatzinfos zum Film bereit. B-Roll- und Behind-the-Scenes-Material ist nett anzusehen, aber nicht sonderlich erwähnenswert. Ansonsten hat der Silberling nur noch ein paar Trailer zu bieten. (Thomas Raab) |
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