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State of Play - Stand der Dinge - DVD-Kritik/Review
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Russell Crowe wird als Reporter in eine politische Verschwörung um einen Freund verstrickt.
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| DVD-Kritik | |||||||||||||||||||||||||||||
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19.12.2009 11:00 Uhr -
Wie passen der Mord an einem Drogensüchtigen in einer dunklen Gasse und der Sprung einer Assistentin des Kongressabgeordneten Collins vor eine fahrende U-Bahn zusammen? Schmuddel-Reporter Cal McCaffrey (Russell Crowe) vom Washington Globe schwant Böses. Denn nicht nur, dass statt seiner die unerfahrene Online-Kollegin Della (Rachel McAdams) auf den brisanten letzteren Fall angesetzt wird, Collins ist auch Cals alter Jugendfreund und scheint eine Affäre mit der Toten gehabt zu haben. Ist die attraktive Frau womöglich vor die U-Bahn gestoßen worden? Hat eine private Militär-Dienstleistungsfirma, deren Machenschaften Collins in einem Ausschuss untersucht, etwas damit zu tun? Während Cal seinem alten Kumpel zu helfen versucht und sich mit Della zusammenrauft, zeigt sich rasch, dass hier Menschen ihre Finger im Spiel haben, die für ihre Ziele über Leichen gehen.
Kein Action-Bum-Bum Nach Der letzte König von Schottland entführt Kevin Macdonalds in seinem Remake einer BBC-Miniserie von 2003 erneut in die Welt der Politik, der Macht- und Wirtschaftsinteressen sowie der Korruption - nur diesmal nicht in einem afrikanischen Land, sondern in der Hauptstadt der Saubermann-Supermacht Nr. 1, USA. Im Mittelpunkt seines auf den Spuren alter Grisham-Verfilmungen wandelnden Krimidramas steht Russell Crowe als rasender Reporter. Herrlich, wie dieser einerseits mit seinen Macho-Allüren die Kolleginnen auflaufen lässt, andererseits aber im Angesicht akuter Gefahr auch mal ganz duckmäuserhaft den Kopf einzieht. State of Play ist ein spannender, weil realistischer Streifen, der auch ohne großes Action-Bum-Bum ungemein packt und zudem bis in die Nebenrollen top besetzt ist. Solider Auftritt Eher ruhig und unspektakulär ist daher auch das auditive Gewand des Streifens auf DVD. Spannung erzeugen vor allem der Score und einige wohldosierte Effekte. Trotzdem wird dadurch eine stimmige Gesamtatmosphäre erzeugt, die das Spannungspotenzial perfekt ins Heimkino überträgt. Visuell wirkt State of Play etwas schwammig und weist auch ein leichtes Hintergrundrauschen aus. Farblich herrschen erdig-derbe Töne vor. Als ziemlich mager muss man das Bonusmaterial bezeichnen, das nur aus zwei recht lahmen entfallenen Szenen und einem Making-of besteht. Letzteres geht einigermaßen ausführlich auf die TV-Hintergründe des Films, Bezüge zur Realität und natürlich die Dreharbeiten ein. Fazit Solide DVD-Umsetzung eines spannenden Polit-Verschwörungs-Thrillers in bester Grisham-Manier. (Raab, Sünderhauf) |
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