Wo die Wilden Kerle wohnen - Kinokritik/Review
Pädagogisch wertvolles Jugendabenteuer für die ganze Familie.
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Filmkritik
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18.12.2009 11:39 Uhr - Nach einem Streit mit seiner alleinerziehenden Mutter setzt sich der zu Wutausbrüchen neigende kleine Max in ein Boot und segelt davon. Seine blühende Fantasie lässt ihn zu einer Insel gelangen, auf der eine Gruppe riesiger Fellmonster lebt – schaurig anzuschauen, aber mit kindlich-naivem Gemüt. Rasch schwingt sich Max zum König der Kreaturen auf und erlebt Tage voller Spiel und Spaß. Bis die familiäre Einheit unter seinen neuen Freunden durch Missgunst und Anspruchsdenken entzaubert wird.
Ein fantastisches und lehrreiches Jugendabenteuer mit humorvollen, aber auch besinnlichen Momenten nach dem beliebten Bilderbuchklassiker von Maurice Sendak. Spielerisch-leichtfüßig verpackt Spike Jonze (Being John Malkovich) die Problematik, in einer Familie allem und jedem gerecht zu werden, in eine kindliche Gedankenwelt. So dürften sich Große schmunzelnd an ihre Jugendtage zurückerinnern, während kleine Kinozuschauer eher die exotischen Kreaturen bestaunen und das magische Element aufsaugen werden.
(Chris Knight)
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