Es hätte der schönste Tag ihres Lebens werden sollen: Susans Hochzeit. Doch just am Tag der Trauung fällt Susan ein Meteorit auf den Kopf. Dessen fremdartige Substanz verwandelt die Braut in eine gigantische Riesin. Am nächsten Tag findet sich Susan in einer streng geheimen Regierungseinrichtung wieder. Von der Öffentlichkeit ferngehalten, fristen dort diverse Monster ihr Dasein, darunter Insektosaurus, eine überdimensionierte Raupe, Professor Kakerlake, ein zur Schabe mutiertes Superhirn, Missing Link, ein Mischwesen aus Fisch und Mensch, die Lebensform B.O.B, ein geleeartiger Blubber-Ball - und seit Kurzem eben auch Gigantika alias Susan. Als die Erde von einem übermächtigen Roboter angegriffen wird, schlägt die Stunde der Monster. Susan will aber vor allem ihr altes Leben zurück.
Mars attacks! Monster und Aliens wurde mit aufwendigen technischen Verfahren als 3D-Film fürs Kino konzipiert. Dass der Streifen aber auch zweidimensional bestens funktioniert, zeigt der Heimkinoauftritt der Dreamworks-Produktion. Als Hommage an die Monster- und Science-Fiction-B-Movies der Fünfziger und Sechziger wurde die Handlung schlicht gehalten. Umso grandioser fiel die Umsetzung der skurrilen Figuren und der detaillierten Welt, in der sie agieren, aus.
Im Original liehen zudem unzählige Stars den Figuren ihre Stimmen. Bei der deutschen Synchro gab man zum Teil erneut "Promis" den Vorzug vor den üblichen deutschen Stimmen der Originalsprecher. Lediglich die Synchronsprecher von Kiefer Sutherland als brüllender General und Hugh Laurie als Kakerlake klingen vertraut. Gut machte seine Sache auch Olli Kalkofe als B.O.B. Von dem kleinen Manko einiger "schwachen Stimmen" abgesehen, erweist sich
Monster und Aliens aber als familientauglicher Heimkinospaß, der jede Menge Witz und Gags besitzt.