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Jeffrey Jacob Abrams , Star Trek - Der Film
Interview mit StarTrek - Regisseur J.J. Abrams
14.11.2009 07:58 Uhr - Denken Sie bei den Dreharbeiten immer auch schon an die DVD oder Blu-ray?
Ich behalte die Extra-Features immer mit im Kopf. Ich liebe DVDs und Blu-rays und bringe immer sehr früh Videoteams mit an Bord, damit man möglichst viele Momente der Dreharbeiten mitnehmen kann. Bei Star Trek hatten wir ein außergewöhnlich gutes Team, und ich wünsche mir, dass sie gewürdigt werden. Und das können wir mit den Extra-Fatures. Ich finde es gut, wenn die Leute, die am Film arbeiten, ihre Arbeit vorstellen können.
Waren im Rohschnitt des Films angeblich nicht auch Klingonen zu sehen?
Völlig richtig. Ein weiterer Vorteil von Extra-Features. Wir mussten die Klingonen aus der Kinofassung rausschneiden, aber in den Extras sind sie zu sehen. Ich liebe die Klingonen, ich liebe das Design, ich liebe ihre Welt.
Wie wichtig war es für Sie, Leonard Nemoy im Film haben?
Sehr wichtig. Leonard Lemoy war die Brücke zwischen den existierenden Star-Trek-Filmen und den neuen. Ich weiß nicht, ob wir den Film ohne ihn so hätten drehen können. Er betont einen ganz wesentlichen Aspekt der Geschichte, nämlich den der Schicksalhaftigkeit. Manches, was im Film weit hergeholt scheint, zum Beispiel, dass Kirk auf dem Eisplaneten auf Spock trifft, beruht auf dem Gedanken, dass sich die Zeit selber reparieren will. Das wird auf der DVD näher erklärt. Diese beiden Charaktere gehören zusammen, und das Universum wird Wege finden, sie zusammenzubringen. Es geht in dem Film um eine Art Familie, die nichts auf der Welt trennen kann.
Wie schaffen Sie es, immer wieder so gekonnt Spannung und Geheimnisse aufzubauen? Selbst in einer Reihe wie Star Trek, wo man meint, alles schon mal gesehen zu haben?
Als ich noch ein Kind war, hat mich mein Großvater in New York in einen Laden mitgenommen, wo man Zaubertricks kaufen konnte. Er hat mir einen Zauberkasten gekauft, die so genannte "Mystery Box". Auf dem Kasten war nur ein großes Fragezeichen. Man wusste nicht, was drinnen ist. Ich habe sie nie aufgemacht. Ich wusste genau, dass das, was in der Box ist, niemals so spannend sein konnte, wie all das, was ich ausgemalt habe. Dadurch, dass sie zu blieb, war sie voller Geheimnisse und voller Möglichkeiten. Und irgendwann wurde mir klar, dass Geschichten erzählen genau so funktioniert. So lange die Box zu ist, können sich darin ganze Welten verbergen. Wir füllen sie mit unserer eigenen Fantasie. Im Kino ist es ähnlich. Die ersten Momente eines Films sind die Schönsten. Und gerade bei Star Trek geht es um unbekannte Welten voller Möglichkeiten. Am Anfang unseres Films weiß man nicht, was da überhaupt los ist. Der Trick ist, die Box immer nur so weit aufzumachen, dass das Geheimnis möglichst lang erhalten bleibt.
(Das Interview führte Emanuel Bergmann)
Ich behalte die Extra-Features immer mit im Kopf. Ich liebe DVDs und Blu-rays und bringe immer sehr früh Videoteams mit an Bord, damit man möglichst viele Momente der Dreharbeiten mitnehmen kann. Bei Star Trek hatten wir ein außergewöhnlich gutes Team, und ich wünsche mir, dass sie gewürdigt werden. Und das können wir mit den Extra-Fatures. Ich finde es gut, wenn die Leute, die am Film arbeiten, ihre Arbeit vorstellen können.
Waren im Rohschnitt des Films angeblich nicht auch Klingonen zu sehen?
Völlig richtig. Ein weiterer Vorteil von Extra-Features. Wir mussten die Klingonen aus der Kinofassung rausschneiden, aber in den Extras sind sie zu sehen. Ich liebe die Klingonen, ich liebe das Design, ich liebe ihre Welt.
Wie wichtig war es für Sie, Leonard Nemoy im Film haben?
Sehr wichtig. Leonard Lemoy war die Brücke zwischen den existierenden Star-Trek-Filmen und den neuen. Ich weiß nicht, ob wir den Film ohne ihn so hätten drehen können. Er betont einen ganz wesentlichen Aspekt der Geschichte, nämlich den der Schicksalhaftigkeit. Manches, was im Film weit hergeholt scheint, zum Beispiel, dass Kirk auf dem Eisplaneten auf Spock trifft, beruht auf dem Gedanken, dass sich die Zeit selber reparieren will. Das wird auf der DVD näher erklärt. Diese beiden Charaktere gehören zusammen, und das Universum wird Wege finden, sie zusammenzubringen. Es geht in dem Film um eine Art Familie, die nichts auf der Welt trennen kann.
Wie schaffen Sie es, immer wieder so gekonnt Spannung und Geheimnisse aufzubauen? Selbst in einer Reihe wie Star Trek, wo man meint, alles schon mal gesehen zu haben?
Als ich noch ein Kind war, hat mich mein Großvater in New York in einen Laden mitgenommen, wo man Zaubertricks kaufen konnte. Er hat mir einen Zauberkasten gekauft, die so genannte "Mystery Box". Auf dem Kasten war nur ein großes Fragezeichen. Man wusste nicht, was drinnen ist. Ich habe sie nie aufgemacht. Ich wusste genau, dass das, was in der Box ist, niemals so spannend sein konnte, wie all das, was ich ausgemalt habe. Dadurch, dass sie zu blieb, war sie voller Geheimnisse und voller Möglichkeiten. Und irgendwann wurde mir klar, dass Geschichten erzählen genau so funktioniert. So lange die Box zu ist, können sich darin ganze Welten verbergen. Wir füllen sie mit unserer eigenen Fantasie. Im Kino ist es ähnlich. Die ersten Momente eines Films sind die Schönsten. Und gerade bei Star Trek geht es um unbekannte Welten voller Möglichkeiten. Am Anfang unseres Films weiß man nicht, was da überhaupt los ist. Der Trick ist, die Box immer nur so weit aufzumachen, dass das Geheimnis möglichst lang erhalten bleibt.
(Das Interview führte Emanuel Bergmann)
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