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2012 (Review/Filmkritik)

Action:
Humor:
Spannung:
Erotik:
k.A.
Anspruch:
k.A.
Film-Wertung:

Filmkritik
2012 - Filmplakat [Quelle: siehe Bildergalerie]
Mit The Day After Tomorrow probte Roland Emmerich vor fünf Jahren bereits schon einmal den globalen Kollaps. In spektakulären Bildern ließ Deutschlands erfolgreichster Regie-Export den halben Erdball im ewigen Eis versinken. Umweltverschmutzung und der Raubbau der natürlichen Ressourcen durch den Menschen waren der Auslöser.

In seinem jüngsten Spektakel ist die Menschheit voll und ganz einer kosmischen Anomalie und deren katastrophalen Folgen ausgeliefert. Und wo The Day After Tomorrow noch ein leichter Schneesturm war, etabliert sich 2012 als das ultimative Desaster für Mutter Erde.

Schlimme Vorzeichen
In einem kurzem Prolog, in dem ein indischer Wissenschaftler und sein amerikanischer Freund und Kollege in der Gegenwart eine seltene Planetenkonstellation entdecken, die eine ungeheure Sonneneruption zur Folge hat, werden die Weichen für den Weltuntergang gestellt. Die von der Sonne ausgestoßenen Neutrinos haben auf der Erde die gleiche Wirkung wie Mikrowellen und bringen das ganze Erdinnere langsam zum Kochen.
Der Vorgang lässt sich nicht aufhalten, weshalb die Wissenschaftler ihrem Heimatplaneten noch drei Jahre Überlebenschance geben. Unter amerikanischer Führung schließen sich daraufhin die fünf größten Nationen der Welt zusammen. Unter strengster Geheimhaltung wird der Fortbestand der Menschheit nach der voraussichtlichen Katastrophe im Jahr 2012 geplant.

Die Welt geht unter und keiner weiß es
2012 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Von all dem wissen und ahnen Millionen anderer Bewohner des blauen Planeten rein gar nichts. Einer von ihnen ist der erfolglose Romanautor und Gelegenheits-Chauffeur Jackson Curtis. Der geschiedene Familienvater will eigentlich nur ein Camping-Wochenende mit seinen Kindern verbringen. Dabei gerät er jedoch eher zufällig an den Endzeit-Spinner und Hobby-Radiomoderator Charlie, der ihm von einer globalen Regierungsverschwörung erzählt, die die bevorstehende Apokalypse vertuschen will. Um ausgewählten Menschen und Tierarten das Überleben zu sichern, sollen sich sogar riesige Archen im Bau befinden.


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Meinungen zu diesem Artikel (1)
Alle 1 Kommentare zum Thema finden Sie hier!

holidiver AW: Artikel - 2012: 2012 (Review/Filmkritik)
Rang: -
Datum: 14.11.2009 19:48
Moin,
ich sehe den Film etwas anders: mal abgesehen von den wirklich hervorragenden Tricks und special effects war es gerade das Alberne, Kitschige und übertrieben Pathetische, was mich an diesem Film sehr enttäuscht und z. T. auch ziemlich genervt hat.
Figuren wurden übertrieben und lächerlich dargestellt, Dialoge waren z. T. wirklich sehr albern. Und wenn dann noch eine Frau in einer Extermsituation nichts Anderes zu tun hat, als den Stinkefinger zu zeigen, hört bei mir der Spaß auf.
Auch dieses ewige "sich gegenseitig helfen" - Getue ist nicht sehr glaubwürdig. Ich persönlich glaube, dass im Falle einer solchen Katastrophe jeder nur daran denkt, seine eigene Haut und die seiner Familie zu retten, das Schicksal fremder Leute würde niemanden interessieren. Traurig, aber leider wahr in der heutigen Gesellschaft.
Natürlich war der Schluss typisch amerikanisch. Mal abgesehen von der noch typischeren Knutscherei kurz vor Schluss, die absolut nicht in die Szene gepasst hat, wäre es doch wesentlich realistischer gewesen, die Menschheit aussterben zu lassen - mit Ausnahme einiger wirklich weniger Überlebenden auf dem zum Schluss erwähnten Kontinent.
Wenn ich mir so einen Film anschaue erwarte ich sicherlich keinen Thriller - aber auch keine Komödie, denn dazu war das Grundthema zu ernst.

Gruß holidiver
SYSTEM Artikel - 2012: 2012 (Review/Filmkritik)
Rang: -
Datum: 14.11.2009 19:48
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