Hilde [Quelle: siehe Bildergalerie]
Hildegard Knef gehört wohl zu den herausragendsten Persönlichkeiten, die Nachkriegs-Deutschland je hervorbrachte. Die Karriere der Schauspielerin und Sängerin mit der markanten Stimme war gekennzeichnet von Höhen und unglaublichen Tiefen. Doch die Knef kämpfte sich durch, ließ sich nicht beirren und am Ende regnete es, wie in ihrem bekanntesten Chanson, tatsächlich rote Rosen für sie. Nach ihrem Tod im Jahr 2002 war es nur eine Frage der Zeit, bis ihr Leben auch filmisch thematisiert werden würde.
Will groß sein, will siegen... 23 Jahre im bewegten Leben von Hildegard Knef sind der Zeitrahmen des nun im letzten Jahr entstandenen Biopics. 1966, kurz vor ihrem legendären Konzert in der Berliner Philharmonie, erinnert sich Hildegard Knef zurück an die turbulenten Anfänge ihrer Karriere. Noch bevor die Wirren des zweiten Weltkrieges Deutschland ins Verderben stürzen, beginnt Hildegard eine Ausbildung zur Schauspielerin. Doch bereits früh gerät sie an den falschen Mann. Ewald von Demandowsky, Filmchef der Nazis, wird er erster Förderer und Liebhaber. Eine Affäre, die ihr noch Jahre später nachhängen wird. Den Krieg und russische Gefangenschaft überlebt die Knef mit viel Glück.
Hilde [Quelle: siehe Bildergalerie]
Mit Erich Pommer findet sie anschließend einen langjährigen Mentor, der ihr mit dem Streifen
Die Mörder sind unter uns zum Durchbruch verhilft. Verblendet von Ruhm, den Hollywood verspricht, zieht es Hildegard nur kurze Zeit später in die USA. Doch die angestrebte, internationale Karriere gerät zum Desaster. Zurück in Deutschland löst ihr Film
Die Sünderin, in dem Hildegard Knef eine Nackszene hat, einen ungeahnten Skandal aus, der ihr beinah das letzte bisschen Karriere ruiniert. Doch die Knef ist eine Kämpferin.