09.11.2009 17:15 Uhr -
Avatar: Aufbruch nach Pandora [Quelle: siehe Bildergalerie]
Er kann, behauptet nun ein Bericht der New York Times. Und zwar weil die finanzielle Last des Projekts auf viele Schultern verteilt ist. Denn Fox und die Mutterfirma News Corp. tragen nur einen geringen Anteil an den Produktionskosten. Sechzig Prozent des Budgets werden von den Investorfirmen Dune Entertainment und Ingenious Media getragen. Fox selbst hat dagegen knapp 150 Millionen Dollar in das Marketing für
Avatar gesteckt. Durch geschickte Klein-Deals und Verträge wurden die Risiken für alle Beteiligten zudem weiter minimiert. Cameron selbst erklärte sich beispielsweise bereit, seine Bezahlung eine Zeit lang zurückzustellen, falls die Produktionskosten 300 Millionen Dollar übersteigen. Schlussendlich würde sich das Projekt für 20th Century Fox lohnen, sobald das Einspielergebnis in den USA über 250 Millionen Dollar liegt. Rechnet man dann noch die Erlöse für DVD-Verkäufe und Markenrechte mit ein, wird ein finanzieller Erfolg immer wahrscheinlicher.
Filmszene aus Avatar: Aufbruch nach Pandora [Quelle: siehe Bildergalerie]
Laut New York Times geht Fox allerdings auf Nummer sicher und hat, so ein Fox-Mitarbeiter, eine Geheimwaffe für das Weihnachtsgeschäft parat: Alvin and the
Chipmunks: The Squeakquel soll für feste Erlöse sorgen. Schließlich hat der Vorgänger des Kinderfilms nur knapp 60 Millionen gekostet aber allein in Amerika 217 Millionen Dollar eingespielt.