Login: Passwort:  Anmelden  Passwort

Away we go - Auf nach Irgendwo (Review/Filmkritik)

Action:
Humor:
Spannung:
Erotik:
Anspruch:
Film-Wertung:

Filmkritik
12.10.2009 11:45 Uhr -
Away we go Bild (18) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nach der Geschichte einer auseinanderbrechenden Ehe in Zeiten des Aufruhrs erzählt Sam Mendes diesmal von der Beziehung zweier Menschen, die durch ein Ereignis noch enger zusammenrücken. Verona ist im sechsten Monat schwanger und tief beunruhigt über ihre Zukunft. Werden sie und ihr Lebenspartner Burt gute Eltern sein? Sind sie beide nicht eher typische Versager? Und soll ihr Töchterchen dort aufwachsen, wo sie gerade leben? Gibt es nicht noch etwas besseres? Der gutmütige Burt versucht ihre Sorgen zu zerstreuen, was nicht gerade leicht fällt angesichts der überraschenden Eröffnung von Burts Eltern, trotz deren neuer Großelternrolle für zwei Jahre nach Belgien ziehen zu wollen.

Auf der Suche nach dem richtigen Platz zum Leben treten Verona und Burt eine Reise von Arizona über Kanada bis Miami an, um Freunde und Geschwister zu treffen und eventuell etwas in Sachen Erziehung abzugucken. Doch wo sie auch hingucken, scheint keine Familie ideal zu funktionieren. Was, wenn es Ihnen auch so gehen wird?



Mit kleinem Budget und ohne Stars filmte Sam Mendes dieses humorvolle Roadmovie in einem für den britischen Filmemacher ungewohnten Independent-Look. Doch sein Plan ging auf ganzer Linie auf. Sowohl der einfache Inszenierungsstil als auch die Besetzung der beiden Hauptrollen mit zwei eher unbekannten Gesichtern (John Krasinski aus The Office und der Saturday Night Live-Comedian Maya Rudolph) schenken Away We Go eine Natürlichkeit und damit Glaubwürdigkeit, die einem den Film näher gehen lässt, als jede Hollywood-Hochglanz-Optik es sonst vermocht hätte. Diese beiden Figuren könnten direkt dem eigenen Bekanntenkreis entsprungen - oder man selbst sein. Und so werden sich auch vor allem junge Väter und Mütter oder solche, die es mal werden wollen, in dieser romantischen Tragikomödie wiederfinden.

Away we go Bild (11) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Dank der Musik von George Harrison, Bob Dylan und Velvet Underground umweht die einfache Story um Selbstzweifel und Selbstfindung die passende Prise Melancholie, die viele werdende Eltern im Zuge des Prozesses von Schwangerschaft und Geburt ergreift. Einmal mehr beweist Sam Mendes hier sein sensibles Händchen dafür, Kummer und Sorgen, Freude und Hoffnungen des kleinen Mannes auf die Leinwand zu bringen.

(Chris Knight)



Bislang wurde dieser Beitrag noch nicht bewertet. 
Kommentieren Sie diesen Artikel! (bisher 0 Kommentare)
Suche  Suchen
Links zum Thema
Soundtrack-Kritik: Away We Go - Auf nach Irgendwo - Musik zum Roadmovie von Sam Mendes
WIDESCREEN Vision Podcast - Folge 81: Videopodcast u.a. mit (500) Days of Summer und Die Päpstin
Away We Go - Videospecial: Filmclips und Featurettes zum neuen Film von American-Beauty-Regisseur Sam Mendes
Neues von Sam Mendes
Neues von Sam Mendes: AWAY WE GO - Trailer
 
Anzeige
Links zu Medien
Trailer
Bildergalerie
Filmkritik
DVD
Blu-ray
Away We Go - Auf nach Irgendwo
United Kingdom, United States of America
2009
Comedy
Away We Go
Kinostart: 15.10.2009
ca. 98 Minuten
Tobis Film GmbH & Co. KG
ab 12 Jahren
Preisvergleich
Finden Sie jetzt die besten Heimkino-Schnäppchen:
DVD-Filme
Blu-ray-Filme
Fernseher
Video-Projektoren
DVD-Receiver
Blu-ray-Player
DVD-Player
Boxen/Soundsysteme
Home-Video-Zubehör
 
Copyright © 2012 Computec Media AG  Impressum    Presse    AGB    Datenschutz    Mediadaten