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Zum DVD-Start von Duplicity: Interview mit Julia Roberts
24.09.2009 10:09 Uhr -
Ein Großteil des Films entstand in New York? Sie konnten neben der Arbeit also viel Zeit mit Ihrer Familie verbringen.
Es war eine ideale Situation. Meine älteren Kinder konnte ich zur Schule bringen und mein Baby war ständig bei mir. Das war wirklich eine traumhafte Situation.
Mit Clive Owen hatten Sie schon in Closer zusammen gedreht. Haben Sie sich damals schon entschieden, erneut gemeinsam vor die Kamera zurückzukehren?
Mir wurden Unsummen dafür gezahlt! [lacht] Nein, Spaß beiseite. Wenn Clive
und ich einen Film wie Closer mit solchen Szenen machen können und trotzdem beste Freunde bleiben, haben wir es uns verdient, auf beruflicher Ebene erneut zusammenzukommen und etwas amüsantere Dialoge zu haben.
Hat es Vorteile, mit Leuten vor der Kamera zu stehen, die man schon kennt?
Ich mag es, mit Freunden zusammenzuarbeiten. Natürlich wirst du immer wieder mit Fremden zusammenarbeiten, aber wenn sich daraus eine Freundschaft entwickelt, die über das Berufsleben hinausgeht, ist das fantastisch.
20 Jahre ist es jetzt her, dass Pretty Woman in die Kino kam ...
Wirklich? Da habe ich mich aber gut gehalten! [lacht]
Was würde die Julia Roberts aus dem Jahr 1989 über Karriere denken, wenn sie sie damals schon gekannt hätte?
Ich hätte es nie und nimmer geglaubt. Ehrlich gesagt, tue ich es zum Teil heute noch nicht. Ich hatte so viel Glück, dass ich immer zur richtigen Zeit diesen intelligenten, interessanten und kreativen Leuten über den Weg gelaufen bin, die mir eine Chance gegeben haben. Das ist unfassbar.
Was würden Sie Ihrem jüngeren Ich raten?
Nichts, ich glaube man sollte seine Entscheidungen selbst treffen und so gesehen waren meine Entscheidungen ja richtig. Ich würde alles wieder genauso machen.
Regisseur Tony Gilroy sagte in einem Interview, dass er ein bisschen nervös war, mit Ihnen zu arbeiten.
Er war wohl ziemlich eingeschüchtert und scheint es noch immer zu sein. [schmunzelt] Nein, ich glaube, er war kein bisschen nervös. Ich denke, da hat ihn jemand falsch verstanden. Wenn ich Tony wirklich so gut kenne, wie ich denke, dann war er nicht nervös.
Bildergalerie: Julia Roberts
In den letzten Jahren haben Sie nicht allzu viele Filme gedreht. Hatten Sie das Gefühl, lange weggewesen zu sein?
Ich nicht, aber viele andere Leute vielleicht. Das finde ich aber süß. Ich hoffe, ich wurde vermisst.
Einige Szenen spielen in Rom. Wie war die Arbeit vor Ort?
Wunderschön! Für uns bedeuteten die Arbeiten in Rom das Ende des Drehplans. Ich hatte das Gefühl, mich mitten in einem Traum zu befinden. Die Menschen waren alle so nett und zuvorkommend.
Duplicity spielt immer wieder zu anderen Zeiten und springt in der Zeit hin und her. Machte das die Arbeit sehr schwer?
Gute Frage. Tony hat uns allerdings ein spezielles Skript anfertigen lassen, ein chronologisches. Dadurch war es für uns leichter, sich auf die Szenen einzustellen.
Sie gehören zu den größten Filmstars der Welt. Das sorgt für viel Aufsehen. Hat sich das Vertrauen in Menschen in Ihrem Umfeld dadurch verändert?
Nein, hat es nicht. Ich vertraue Menschen sehr viel und habe es schon immer getan. Ich glaube, ich habe eine sehr gute Nase, was es angeht, Menschen einzuschätzen. 30 Sekunden reichen oft schon aus, um zu wissen, ob ich meinem Gegenüber vertrauen kann oder nicht.
(Interview: Thomas Raab)
Lesen Sie hier die DVD-Review zu Duplicity.
Es war eine ideale Situation. Meine älteren Kinder konnte ich zur Schule bringen und mein Baby war ständig bei mir. Das war wirklich eine traumhafte Situation.
Mit Clive Owen hatten Sie schon in Closer zusammen gedreht. Haben Sie sich damals schon entschieden, erneut gemeinsam vor die Kamera zurückzukehren?
Mir wurden Unsummen dafür gezahlt! [lacht] Nein, Spaß beiseite. Wenn Clive
und ich einen Film wie Closer mit solchen Szenen machen können und trotzdem beste Freunde bleiben, haben wir es uns verdient, auf beruflicher Ebene erneut zusammenzukommen und etwas amüsantere Dialoge zu haben.
Hat es Vorteile, mit Leuten vor der Kamera zu stehen, die man schon kennt?
Ich mag es, mit Freunden zusammenzuarbeiten. Natürlich wirst du immer wieder mit Fremden zusammenarbeiten, aber wenn sich daraus eine Freundschaft entwickelt, die über das Berufsleben hinausgeht, ist das fantastisch.
20 Jahre ist es jetzt her, dass Pretty Woman in die Kino kam ...
Wirklich? Da habe ich mich aber gut gehalten! [lacht]
Was würde die Julia Roberts aus dem Jahr 1989 über Karriere denken, wenn sie sie damals schon gekannt hätte?
Ich hätte es nie und nimmer geglaubt. Ehrlich gesagt, tue ich es zum Teil heute noch nicht. Ich hatte so viel Glück, dass ich immer zur richtigen Zeit diesen intelligenten, interessanten und kreativen Leuten über den Weg gelaufen bin, die mir eine Chance gegeben haben. Das ist unfassbar.
Was würden Sie Ihrem jüngeren Ich raten?
Nichts, ich glaube man sollte seine Entscheidungen selbst treffen und so gesehen waren meine Entscheidungen ja richtig. Ich würde alles wieder genauso machen.
Regisseur Tony Gilroy sagte in einem Interview, dass er ein bisschen nervös war, mit Ihnen zu arbeiten.
Er war wohl ziemlich eingeschüchtert und scheint es noch immer zu sein. [schmunzelt] Nein, ich glaube, er war kein bisschen nervös. Ich denke, da hat ihn jemand falsch verstanden. Wenn ich Tony wirklich so gut kenne, wie ich denke, dann war er nicht nervös.
Bildergalerie: Julia Roberts
In den letzten Jahren haben Sie nicht allzu viele Filme gedreht. Hatten Sie das Gefühl, lange weggewesen zu sein?
Ich nicht, aber viele andere Leute vielleicht. Das finde ich aber süß. Ich hoffe, ich wurde vermisst.
Einige Szenen spielen in Rom. Wie war die Arbeit vor Ort?
Wunderschön! Für uns bedeuteten die Arbeiten in Rom das Ende des Drehplans. Ich hatte das Gefühl, mich mitten in einem Traum zu befinden. Die Menschen waren alle so nett und zuvorkommend.
Duplicity spielt immer wieder zu anderen Zeiten und springt in der Zeit hin und her. Machte das die Arbeit sehr schwer?
Gute Frage. Tony hat uns allerdings ein spezielles Skript anfertigen lassen, ein chronologisches. Dadurch war es für uns leichter, sich auf die Szenen einzustellen.
Sie gehören zu den größten Filmstars der Welt. Das sorgt für viel Aufsehen. Hat sich das Vertrauen in Menschen in Ihrem Umfeld dadurch verändert?
Nein, hat es nicht. Ich vertraue Menschen sehr viel und habe es schon immer getan. Ich glaube, ich habe eine sehr gute Nase, was es angeht, Menschen einzuschätzen. 30 Sekunden reichen oft schon aus, um zu wissen, ob ich meinem Gegenüber vertrauen kann oder nicht.
(Interview: Thomas Raab)
Lesen Sie hier die DVD-Review zu Duplicity.
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