Terminator in der WIDESCREEN-Vision-Filmgeschichte, Folge 11
19.09.2009 00:01 Uhr -
Terminator 2 Bild (2)
"I'll be back!" Es gibt zahlreiche Sprüche aus Filmklassikern, die sich in das Gedächtnis der Cineasten gebrannt haben, doch dieser Ausspruch des Terminators ist einer der berühmtesten. Dass der am 26. Oktober 1984 in den USA gestartete Actionfilm jedoch überhaupt realisiert werden konnte, grenzt an ein Wunder. Denn das Budget von Regisseur und Drehbuchautor James Cameron war mit etwa 6,5 Mio. US-Dollar äußerst gering (Zum Vergleich: Teil 2 kostete 100 Mio. und Teil 3 175 Mio.)
Die Idee zu dem Film war Cameron schon Jahre zuvor bei einem Dreh in Europa gekommen. Das Bild eines Metall-Skeletts vor Augen, das aus einer Flammenwand heraustritt, begann er ein Drehbuch zu schreiben. Da ihm jedoch zu wenig Geld zur Verfügung stand, um einen gänzlich in der Zukunft spielenden Actionfilm zu machen, kam er auf die Idee, die Zukunft mittels Zeitreise einfach in die Gegenwart zu versetzen. Die Story zu Terminator war geboren. Im Jahr 2029 kämpfen Menschen und Maschinen einen brutalen Krieg gegeneinander. Um den Führer der Menschen, John Connor, zu eliminieren, senden die Maschinen eine kybernetische Kampfmaschine in Menschengestalt ins Jahr 1984, um Johns Mutter Sarah noch vor Johns Geburt zu liquidieren. Als Reaktion schicken die Menschen den Kämpfer Kyle hinterher, um Sarah zu beschützen.
Ursprünglich war O. J. Simpson im Gespräch gewesen, den Terminator zu spielen. Doch letztlich fürchteten die Produzenten, der ehemalige Football-Star könnte als zu nett empfunden und als kaltblütige Killermaschine nicht ernst genommen werden. Man einigte sich auf Lance Henriksen als Terminator und Arnold Schwarzenegger in der Rolle des Helden. Doch als Schwarzenegger das Skript gelesen hatte, bat er darum den Terminator spielen zu dürfen. Henriksen übernahm so den Part des Detectives. Michael Biehn musste zweimal vorsprechen, um daraufhin die Rolle des Kyle zu erlangen, da er beim ersten Mal mit zu starkem Süd-Akzent gesprochen hatte.
Übrigens: Linda Hamilton, die als Sarah Connor gewonnen wurde, heiratete 1997 Regisseur James Cameron (Scheidung 1999). Zuvor hatte sie schon in der ersten Forsetzung mitgewirkt. Denn der Ausspruch "I'll be back!" sollte sich dreimal bewahrheiten: 1991 folgte Terminator 2 - Tag der Abrechnung, 2003 Terminator 3 - Rebellion der Maschinen und 2009 Terminator 4 - Die Erlösung. Derzeit wird bereits über einen fünften Teil nachgedacht. Terminator und seine bisherigen Fortsetzungen sind alle auf DVD und VHS erhältlich.
(Tim Sünderhauf)
Kommentieren Sie diesen Artikel! (bisher 0 Kommentare)