G.I.-Joe-Regisseur Stephen Sommers [Quelle: siehe Bildergalerie]
Seinen Durchbruch hatte Regisseur Stephen Sommers mit
Die Mumie (1999) und
Die Mumie kehrt zurück (2001). Jetzt kommt seine Verfilmung von
G.I. Joe in die Kinos, basierend auf einer in Amerika beliebten Reihe von Actionfiguren. Im Gespräch mit WIDESCREEN Vision entpuppt sich Sommers als sympathisches Energiebündel, das erst erzählt, eigentlich nicht gerne Interviews zu geben, und dann vor Enthusiasmus kaum dazu kommt, Luft zu holen.
Wie kam es zu G.I. Joe? Zuerst habe ich den Film abgelehnt, weil ich dachte, dass es Kriegsspielzeug ist. So hatte ich es aus meiner Kindheit noch in Erinnerung. Aber die Partner meiner Produktionsfirma haben mich bedrängt. Sie haben mir gezeigt, wie sich
G.I. Joe vor 25 Jahren verändert hat. Damals gab es eine Zeichentrickserie und eine Comicreihe und aus den Kriegsspielzeugen wurden so etwas wie Action-Geheimagenten. Und dann wurde mir klar, dass ich so meine Versionen eines James-Bond-Films drehen konnte. Kein moderner Bond wie
Casino Royale, sondern die Art von James Bond, mit der ich aufgewachsen bin. Eher wie
Feuerball (1995) mit Sean Connery. Die heutigen Bond-Filme sind ganz anders. Ich liebe sie sehr, aber ich wollte etwas machen, was an Sean Connery und Roger Moore erinnert: einen Abenteuerfilm, der Spaß macht, der cool ist, der den Zuschauer um die ganze Welt führt.
G.I. Joe spielt in Washington, Paris, Tokio und Ägypten. Ich wollte einen Film mit tollen Gadgets und Fahrzeugen machen, mit guten Charakteren, fantastischen Sets und exotischen Drehorten.
Gibt es heutzutage wieder ein größeres Bedürfnis nach Eskapismus? Das echte Leben ist ja nicht immer erheiternd ... Ich liebe Filme, die einen in eine andere Welt entführen. Und ich meine, dass die Zuschauer heutzutage auch mal abschalten wollen, einfach nur Spaß haben und sich amüsieren möchten. Darum geht es in dem Film. Es ist kein typischer Actionfilm.
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