G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra: Action-Spielzeuge auf der Leinwand
G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (5) [Quelle: siehe Bildergalerie]
The Wild Bunch G.I. Joe wird 1963 von dem Spielzeugerfinder Stan Weston erschaffen - ein kleiner Plastik-Frankenstein, der als eine Art Barbie-Puppe für Jungs gedacht ist. Und da Jungs wohl gerne Krieg spielen, einigt man sich bei dem Spielzeughersteller Hasbro, dem wir auch die Transformers verdanken, schon früh dahingehend, dass G.I. Joe ein Kriegsspielzeug wird. Im amerikanischen Militärjargon stehen die Buchstaben "G.I." für einfache Infanteriesoldaten. G.I. Joe soll ursprünglich eine Art "Otto Normalsoldat" als Plastikpuppe werden. Doch im Laufe der Zeit wird die Figurenreihe immer spezieller, aus den Soldaten werden superheldenartige Geheimagenten. Das ist allein schon deshalb sinnvoll, weil Kriegsspielzeuge in den Zeiten des Vietnamkonflikts an Popularität verlieren. So wird aus G.I. Joe ein Spezialteam, das gegen das Böse kämpft, insbesondere eine gegen finstere Schurken-Organisation namens "Cobra". Die Actionfiguren erweisen sich als so beliebt, dass Marvel Comics daraus eine eigene Comicreihe macht. Später kommt noch eine TV-Zeichentrickserie hinzu.
G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (16) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Fantastische Spektakel Und jetzt der Spielfilm. Regisseur ist Stephen Sommers, der mit seinen Filmen Die Mumie (1999) und Die Mumie kehrt zurück (2001) große Erfolge verbuchen konnte. Sommers ist ein Unterhaltungs-Regisseur der alten Schule, bei dem Entertainment an oberster Stelle steht. So erwartet uns bei G.I. Joe also kein Kriegsfilm oder ein ernster Thriller, sondern lockere Action in knallbunten Farben. So wollte es auch Lorenzo di Bonaventura, der Produzent des Films und Macher fantastischer Spektakel wie Constantine, Doom, Transformers 1 & 2 und Der Sternwanderer. Für ihn ist G.I. Joe ein Film, bei dem man angenehm unterhalten werden soll.