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Zweiter und letzter Teil von Steven Soderberghs Biopic über den charismatischen Revolutionsführer. Ähnlich wie im ersten Film setzt die Handlung ohne große Vorgeschichte (wie Guevaras Abwendung von Kuba oder seine Zeit im Kongo) mit der Ankunft des sozialistischen Freiheitskämpfers in Bolivien ein. Zusammen mit einer Gruppe Kubaner versucht er, einen bewaffneten Widerstand gegen die das Volk unterdrückende Regierung aufzustellen. Doch entgegen der Entwicklung in Kuba während der Revolution bleibt die Unterstützung durch die Bauern und die kommunistische Partei aus. Am Ende werden Che und seine Gefährten vom Militär gnadenlos durch die Landschaft gehetzt.
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Erneut nahezu ohne Musikuntermalung auskommend, erzählt Soderbergh im aus dem ersten Teil bekannten Doku-Charakter von dem harten Leben im Wald und in unwirtlichem Bergland, von den ständigen Rückschlägen, den entbehrungsreichen Märschen und der ständigen Angst, vom Militär entdeckt zu werden. Dass der Zuschauer teilweise die mit wilden Bärten umwucherten Gesichter der Figuren nicht mehr auseinanderhalten kann, trägt dabei nicht gerade zur besseren Nachvollziehbarkeit der Geschehnisse bei.
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Deutlich wird jedoch, dass dieser Film allein, ohne den ersten Teil (so wie es ursprünglich einmal geplant war), noch schlechter funktioniert hätte. Denn es ist eine zwar höchst realistisch anmutende, aber zugleich endlos wirkende Geschichte des Misserfolgs und der ständigen Flucht, die nach dem ausufernd dargestellten Endkampf im unwegsamen Gelände für die Guerilleros im Tod mündet. Nach diesen beiden Filmen weiß man zwar, was Che Guevara in seiner Zeit in Kuba und in Bolivien widerfahren ist, über seine Motive weiß man jedoch nichts.