04.06.2009 10:25 Uhr -Rage against the machines: Der Kampf Mensch gegen Maschine hat begonnen! Terminator - Die Erlösung spielt im Jahr 2018. Der Judgment Day hat stattgefunden. Jetzt geht's ums nackte Überleben.
Das einst zur künstlichen Intelligenz erwachte Netzwerk Skynet will die Erdbevölkerung auslöschen. Wer jetzt noch zwischen den postnuklearen Ruinen kreucht, der wird von Killer-Robotern eliminiert. Gemein!
In diesen ungemütlichen Zeiten hat sich eine kleine Truppe Widerständler unter der Führung von John Connor (Christian Bale) zusammen gerottet und rüstet sich für einen Angriff gegen Skynet. Die Mission gerät in Gefahr, als plötzlich ein zwielichtiger Fremder (Sam Worthington) zur Gruppe stößt. Ist er ein Roboter oder ein Rebell?
Los, gib mir sofort deine Abwrackprämie! [Quelle: siehe Bildergalerie]
Kniffelig: Als Connor merkt, dass er nur mit Hilfe des mysteriösen Neuankömmlings ins Zentrum von Skynet vordringen kann, muss er eine folgenschwere Entscheidung treffen ... Klingt spannend? Ist es aber nicht. Sorry!
Macht aber nix, wenn Sie mit den richtigen Erwartungen in diesen Film gehen. Wer meint, hier eine anspruchvolle Fortführung von James Camerons legendären ersten beiden Teilen aufgetischt zu bekommen, der soll lieber daheim bleiben und zur Strafe Terminator 3 anschauen.
Regie führte bei diesem Streifen ein Mann, der sich ganz möchtegern-mondän McG nennt und seine Brötchen bislang mit Musikvideos und zwei Charlies Engel-Filmen verdiente. Entsprechend setzt er nun auch bei seiner Terminator-Neubelebung eher auf Schauwerte anstatt auf Inhalt. Diesbezüglich fährt er jedoch alles auf, was richtig gute Laune macht!
Es scheppert, rummst und kracht von der ersten Filmminute an. Zu Land, zu Wasser, in der Luft wird gekämpft, dass die Leinwand bebt; all das in durchgestylter Mad Max-Optik serviert. Wer fragt da noch nach Tiefgang?
Natürlich spielen in Terminator - Die Erlösung auch ein paar schlagfertige Babes mit. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Zugegeben: Hier und da gibt's arge Logiklöcher; der Mittelteil des Films artet komplett zur Materialschlacht aus. Und das verkitschte Ende nervt. Haarsträubend ist auch, wie Christian Bale beinahe zur tumben Nebenfigur verkommt. Der Batman-Star hat nicht viel mehr zu tun, als nonstop grimmig vor sich hinzustarren. Kaum vorstellbar, dass Jonathan Nolan - der Bruder von Dark Knight-Regisseur Christopher Nolan - am Drehbuch mitgeschrieben hat.
Doch wer sich in Sachen Action mal wieder so richtig durchrütteln lassen will, der hockt hier goldrichtig! Gehirn aus, Augen auf, Testosteron hochkochen lassen - alles easy! Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn die Reanimation der Terminator-Saga ähnlichen Anspruch geboten hätte wie Christopher Nolans neue Batman-Filme.
Aufgrund von mangelnder Intellektualität sollte man den Streifen aber nicht verteufeln. Der Film macht Riesenspaß! Hier kommt man endlich mal wieder auf seine Nägelkau-Kosten. Für Action-Fans ist er daher unbedingt empfehlenswert. 100 Prozent Kabumm!
Fazit: Futuristische Baller-Orgie ohne Logik, aber mit ordentlich Schmackes!
AW: Artikel - Terminator: Die Erlösung / Terminato...
Rang:
Datum: 07.06.2009 19:54
Ich muss schon sagen eure Kritiken sind manchmal sehr rätselhaft!
Habe eure Zeitschrift vor ein paar Jahren aboniert, aber irgendwann ist der Punkt erreicht wo ich mir ernsthaft überlege für warum ich diese Zeitschrift eigentlich noch lese?
Denn eure Kritiken z.B. für Illuminati oder jetzt hier T4 sind für mich nicht akzeptabel! Für Illuminati 4,5 und T4, 4 Sterne! Was bekommen dann richtig gute Filme, wie The Dark Knight oder Zeiten des Aufruhrs? im letzten Fall wären es 4,5 Sterne von 5. Da kann doch was mit eurem Ranking nicht stimmen!
Nun will ich noch was zur T4 Kritik loswerden.
Es kann doch nicht sein, dass eine Fortsetzung eines Actionmeilenstein (T2) mit so einem Aufguss an Einfallslosigkeit fortgesetzt wird! Wenn ich schon lese einige Logiklöcher, Schauspielerleistung, Drehbuch und soweiter stell ich mir die Frage für was 4 Sterne, für die Action in einer der besten Actionreihen? Ich kann mich vielleicht bei Transformers mit 2 Std. Geballer zufrieden geben, aber nicht bei Terminator!
Ich würde mir wünschen, dass eure Kritiken mal wieder ein weing mehr Sustanz und Objektivität haben und nicht immer gleich Blockbuster gleich guter Film ist!
Muss mir ernsthaft überlegen ob ich diese Zeitschrift noch länger lese oder abbestelle, wenn dass so weitergeht.
AW: Artikel - Terminator: Die Erlösung / Terminato...
Rang:
Datum: 07.06.2009 00:39
Hab mir den Film am 4.6.2009 im Kino angeguggt. Wie bereits im Artikel steht sollte man in den Film nicht hohen erwartungen hineingehen.
Schade dass der Film Elemente aus anderen Filmen klaut und wie bereits im Artikel steht, John Connor eher zu nebenfigur verkommt. Aber dass ist nicht ganz so schlimm. Schön dass Kyle Reese in diesem film auftaucht und somit der Story hilft (so erfährt man wenigstens wie sich Kyle und John kennenlernten).
Auch schön dass der Junge Kyle Reese gespielt von Anton Yelchin auch etwas Ähnlichkeit mit Michael Biehn, der Reese im ersten Terminator Film verkörperte.
Arnold Schwarzenegger wird ebenfalls einen kleinen Auftritt haben. Allerdings ist dieser nur virtuell eingefügt worden. Aber das sehr gut.
Mein Fazit: Alles in allem ein sehenswerter Film mit Action von Anfang an. Dünne Story und viel Boom. Wer darauf steht kann sich den Film gern anschauen. Von mir gibts für Terminator 4 satte 7 von 10 Punkte.