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EXKLUSIV-Interview: David Fincher über BENJAMIN BUTTON und sein Regisseursleben
Zum morgigen Verkaufsstart der DVD und Blu-ray von Der seltsame Fall des Benjamin Button möchten wir Sie mit einem Exklusiv-Interview mit dem Macher des preisgekrönten Films darauf einstimmen. Denn mit diesem opulenten Machwerk heimste David Fincher 12 Oscar-Nominierungen ein, auch die für den besten Film. WSV-Redakteur Thomas Raab sprach mit dem bescheidenen Regisseur über die Oscar-Nacht, seine Filme und sein Leben.
Hatten Sie das Bedürfnis, nach Filmen wie Fight Club oder Zodiac einen romantischen Streifen zu drehen oder zumindest einen Film, der weniger brutal ist und eher märchenhaft ausfiel?
Mhh, nein, ich treffe Entscheidungen für einen Film eher intuitiv. Das Leben ist lang und ich möchte natürlich in dieser Zeit nicht immer das Gleiche machen. Natürlich sehen mich die Leute gerne als den Typen mit den ausgefallenen Thrillern. Aber ich treffe Entscheidungen nicht, weil vielleicht andere glauben, dass ich sie treffen müsste. Ich lese einfach die Drehbücher, die mich interessieren, denke darüber nach, wie ich sie am besten umsetzen könnte und ob ich dem daraus entstehenden Film dienen kann. Ich werde also langsam Teil der Geschichte und dann mache ich einen Film daraus.
Brad Pitt und Cate Blanchett haben schon in Babel zusammengearbeitet und waren eigentlich auch die erste Wahl von Darren Aronofski für The Fountain...
Aber wir haben mit den beiden über Benjamin Button schon weit vor diesen beiden Filmen gesprochen. Bereits 2000 oder 2001 fanden erste Gespräche statt.
Was ist das Besondere an den beiden, dass sie oft zusammen besetzt werden?
Das ist ganz einfach: Sie sind verdammt talentiert und man schaut den beiden einfach gerne zu.
Gab es neben Cate Blanchett noch andere Kandidatinnen für die Rolle der Daisy?
Um ehrlich zu sein: Nein. Ich habe mir viele Schauspielerinnen angesehen und es gab einen Punkt an dem wir sozusagen um Cate herum einige andere Darstellerinnen positioniert hatten, um ihre Rolle in anderen Zeitphasen des Film zu übernehmen. Als aber klar wurde, dass Brad den gesamten Film über seine Rolle spielen könnte, wollten wir, dass auch Cate während des ganzen Films zu sehen ist. An einigen Stellen mussten wir ihren Kopf digital austauschen, da Cate zwar im Grunde alles spielen kann, nur nicht ein sechsjähriges Kind.
Es gibt in Benjamin Button keine filmischen Spielereien wie etwa innovative Schnitte oder ähnliches. Wollten Sie den Film bewusst in einem "klassischen" Stil halten?
Ja, ich glaube schon. Was ich brauchte war eine Möglichkeit, verschiedene Epochen darzustellen. Das hätte in einem... sagen wir einmal Bourne-Identität-Stil nicht funktioniert.
Die Fortsetzung des Interviews folgt auf der nächsten Seite!
Hatten Sie das Bedürfnis, nach Filmen wie Fight Club oder Zodiac einen romantischen Streifen zu drehen oder zumindest einen Film, der weniger brutal ist und eher märchenhaft ausfiel?
Mhh, nein, ich treffe Entscheidungen für einen Film eher intuitiv. Das Leben ist lang und ich möchte natürlich in dieser Zeit nicht immer das Gleiche machen. Natürlich sehen mich die Leute gerne als den Typen mit den ausgefallenen Thrillern. Aber ich treffe Entscheidungen nicht, weil vielleicht andere glauben, dass ich sie treffen müsste. Ich lese einfach die Drehbücher, die mich interessieren, denke darüber nach, wie ich sie am besten umsetzen könnte und ob ich dem daraus entstehenden Film dienen kann. Ich werde also langsam Teil der Geschichte und dann mache ich einen Film daraus.
Brad Pitt und Cate Blanchett haben schon in Babel zusammengearbeitet und waren eigentlich auch die erste Wahl von Darren Aronofski für The Fountain...
Aber wir haben mit den beiden über Benjamin Button schon weit vor diesen beiden Filmen gesprochen. Bereits 2000 oder 2001 fanden erste Gespräche statt.
Was ist das Besondere an den beiden, dass sie oft zusammen besetzt werden?
Das ist ganz einfach: Sie sind verdammt talentiert und man schaut den beiden einfach gerne zu.
Gab es neben Cate Blanchett noch andere Kandidatinnen für die Rolle der Daisy?
Um ehrlich zu sein: Nein. Ich habe mir viele Schauspielerinnen angesehen und es gab einen Punkt an dem wir sozusagen um Cate herum einige andere Darstellerinnen positioniert hatten, um ihre Rolle in anderen Zeitphasen des Film zu übernehmen. Als aber klar wurde, dass Brad den gesamten Film über seine Rolle spielen könnte, wollten wir, dass auch Cate während des ganzen Films zu sehen ist. An einigen Stellen mussten wir ihren Kopf digital austauschen, da Cate zwar im Grunde alles spielen kann, nur nicht ein sechsjähriges Kind.
Es gibt in Benjamin Button keine filmischen Spielereien wie etwa innovative Schnitte oder ähnliches. Wollten Sie den Film bewusst in einem "klassischen" Stil halten?
Ja, ich glaube schon. Was ich brauchte war eine Möglichkeit, verschiedene Epochen darzustellen. Das hätte in einem... sagen wir einmal Bourne-Identität-Stil nicht funktioniert.
Die Fortsetzung des Interviews folgt auf der nächsten Seite!
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