Nicht nur Emigranten und Studenten fahren in Las Vegas Taxis. Auch Unterwelt-Aussteiger wie Jack hocken manchmal in der Fahrerkabine der Yellow Cabs. Genervt durch als Star Troopers verkleidete Pickelgesichter, die seine Dienste während der Space Convention beanspruchen, sowie Ex-Kollegen, die ihm wieder auf die Pelle rücken, passt es Jack gar nicht, als plötzlich ein jugendliches Geschwisterpaar in seinem Fond sitzt und ihn zu einer abenteuerlichen Fahrt in die Wüste beauftragt.
Und schon wenig später machen hartnäckige Regierungsbeamte in schwarzen Vans und eine Art außerirdischer Terminator Jagd auf das Trio - und Jack darf feststellen, dass es sich bei den beiden klugscheißerischen Teenagern um humanoide Aliens mit übersinnlichen Kräften handelt, die auf einer Mission unterwegs sind, die Erde zu retten. Ehrensache, dass ihnen das Muskelpaket fortan tatkräftig als Beschützer zur Seite steht.
Die Jagd zum magischen Berg: Bild (3)
Lose auf dem 70er-Jahre-Disney-Abenteuer Die Flucht zum Hexenberg basierend, inszenierte Regisseur Alan Fickman - zum zweiten Mal nach Daddy ohne Plan in Zusammenarbeit mit Hauptdarsteller Dwayne Johnson - ein familienfreundliches Abenteuer. Der seine Rolle mit einem Hauch Zynismus ausstattende Modelathlet Johnson hat dabei sowohl die Lacher als auch die Stuntarbeit auf seiner Seite, während das Kinderpaar hauptsächlich süß (sie) bzw. ernst (er) gucken muss.
Die Jagd zum magischen Berg: Bild (4)
Die Hatz nach einem wichtigen Artefakt und - als dieses gefunden ist - nach dem Raumschiff der beiden Alien-Kinder, welches die Behörden um einen garstigen Oberoffizier in einem Berg versteckt haben, wird dabei durch zahlreiche Autoverfolgungsjagden sowie Kampfeinlagen mit dem die Teenager jagenden außerirdischen Predator aufgemotzt. Nach Logik zu fragen, wäre bei diesem ganz auf Effekte setzenden Spektakel allerdings der falsche Ansatz.
(Tim Sünderhauf)
Kommentieren Sie diesen Artikel! (bisher 0 Kommentare)