12.03.2009 12:04 Uhr -
David S. Goyer machte sich bisher vor allem als Drehbuchautor einen Namen. Von ihm stammen zum Beispiel die Skripts der Batman-Filme von Christopher Nolan. Für den Horror-Streifen The Unborn nahm Goyer jetzt selbst auf dem Regiestuhl Platz und inszenierte einen düsteren Streifen, der gekonnt mit den Ängsten der Menschen spielt.
Casey Bell wird eines Tages von schrecklichen Visionen heimgesucht. Als sie noch ein Kind war, wurde die Familie von Caseys Mutter verlassen. Wie sich jetzt herausstellt, wurde die Mutter von fürchterlichen Ereignissen in den Tod getrieben - Ereignisse, die sich jetzt zu wiederholen scheinen und von einem ungeborenen Dämon herrühren.
Wie schon bei den Batman-Filmen beweist Goyer hier ein Auge für bedrohlich-düstere Szenerien, die einem Horror-Streifen natürlich ungemein an Atmosphäre verleihen. Allerdings erweist sich die zugrunde liegende Story als wenig innovativ und wiederholt letztlich altbekannte Elemente und Versatzstücke so vieler anderer Horror-Werke. Auf der schauspielerischen Ebene kann Odette Yustman (Cloverfield) vornehmlich durch ihr Aussehen überzeugen, während Gary Oldman für etwas Klasse sorgt.
(Chris Knight)