16.02.2009 16:38 Uhr -
[Quelle: siehe Bildergalerie]
Bei Jim Carrey weiß man nie so richtig, was man bekommt. Mal liefert er überdrehten Klamauk (
Die Maske), mal tiefgründige Grotesken (
Vergiss mein nicht!). Es gibt aber noch eine dritte Kategorie von Carrey-Filmen: seichte, aber ungemein mitreißende Gute-Laune-Streifen - etwa im Stil von
Bruce Allmächtig. In diese Gruppe gehört auch
Der Ja-Sager.
Carrey mimt darin den unverbesserlichen Griesgram Carl, der wegen seiner miesen Laune auf dem besten Weg ist, seine Freunde, seinen Job und auch das letzte Quäntchen Selbstachtung zu verlieren. Eines Tages aber verschlägt es ihn per Zufall in ein Psycho-Seminar, wo ihn ein resoluter Guru zu einer seelischen Kehrtwendung verdonnert: Fortan soll Carl jede Frage und jedes Angebot schlichtweg mit "Ja" beantworten - ohne Ausnahme! Widerwillig, aber auch ein bisschen neugierig befolgt Carl das neue Credo. Und siehe da: Sein plötzlicher Positivismus beschert ihm sagenhafte Abenteuer, neue Freunde und beruflichen Erfolg und führt ihn auch noch direkt in die Arme einer süßen Sängerin (Zooey Deschanel).
[Quelle: siehe Bildergalerie]
Natürlich sind viele Situationen, in denen Carrey alias Carl zähneknirschend "Ja" sagt (etwa wenn er von Gangstern aufgefordert wird, seine Brieftasche herauszurücken oder von seinem Chef zu einer Harry-Potter-Motto-Party eingeladen wird), völlig übertrieben und auf Lacher abzielend konstruiert. Wenn man aber die Story nicht zu ernst nimmt und sich einfach vom - wenn auch kalkulierten - Amüsement anstecken lässt, kommt man bei diesem Film definitiv auf seine Lachkosten!
[Quelle: siehe Bildergalerie]
Tatsächlich wirkt
Der Ja-Sager auf simple, aber liebenswerte Weise wie eine Ode an das Leben und die Lust an selbigem. Als fröhlicher Feierabendfilm oder aber als Mittel gegen schlechte Laune eignet sich der Streifen bestens!