09.01.2009 11:35 Uhr - Lloyd Levin ist aufgrund des von 20th Century Fox angezettelten Krieges um die Vertriebsrechte der Comic-Verfilmung Watchmen mächtig angefressen. In einem offenen Brief äußerte er sich nun zur Sachlage.
Watchmen: Fox und Warner streiten sich um die Vertriebsrechte des Kinofilms. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Website hitfix.com bekam in dieser Woche einen offenen Brief von Lloyd Levin.
Der Produzent der Comic-Verfilmung Watchmen fand darin keine netten Worte für die Konkurrenz aus dem Hause 20th Century Fox, die derzeit mit dem verantwortlichen Studio Warner Bros. um die Vertriebsrechte des Films kämpft:2005 bekamen Fox und Warner die Möglichkeit Watchmen zu verfilmen. Beiden Studios lag dasselbe Paket zur selben Zeit vor. Und zu diesem Zeitpunkt hätte die Reaktion der beiden Parteien nicht unterschiedlicher ausfallen können.
Von Fox bekamen wir nur ein müdes "wir passen" zu hören. Aber Warner Bros. kontaktierte uns, nachdem die Verantwortlichen dort das Drehbuch gelesen hatten. Zwar waren sie hinsichtlich des Screenplays unsicher, aber sie wollten ein Treffen arrangieren, was sie auch schnell in die Wege leiteten. Hat jemand bei Fox nach einem Meeting gefragt? Nein. Hat Fox auch nur einen bisschen Interesse am Projekt gezeigt? Nein. Von diesem Zeitpunkt an wollten die Verantwortlichen bei Warner einen Vertrag aushandeln, um die Filmrechte zu sichern und sich Gedanken zu machen, wie man den Film umsetzen könnte.
Doch der Streit um die Vertriebsrechte von
Watchmen geht weiter.
Ursprünglich sollte am 20. Januar eine wichtige Gerichts-Entscheidung getroffen werden. Warner bemüht sich allerdings darum, dass dieser Termin auf den kommenden Montag, den 12. Januar vorgezogen wird. Nach bisherigen Planungen wird
Watchmen am 5. März in die deutschen Kinos kommen. Sollte Fox den Rechtsstreit jedoch für sich entscheiden, ist eine Verschiebung des Kinostarts wahrscheinlich.