19.11.2008 12:57 Uhr - Macht Tim Burton in Sachen neuartige 3D-Filmtechnik einen Rückzieher? Angeblich soll sein neuestes Fantasy-Märchen Alice im Wunderland doch nicht dreidimensional umgesetzt werden. Zumindest nicht beim Dreh. Eine nachträgliche Bearbeitung ist nicht ausgeschlossen. Der magische Sturz in den Kaninchenbau bleibt zweidimensional. So der aktuelle Stand der Produktion von
Tim Burtons neuem Fantasy-Film basierend auf dem Roman
Alice im Wunderland von
Lewis Carroll.
Hat Tim Burton (re., hier mit Ewan McGregor am Set von Big Fish) kalte Füße bekommen? Alice im Wunderland soll nun doch nur in 2D gefilmt werden. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Angeblich aus Mangel an Erfahrungen mit der neuen Technologie, die in Hollywood immer öfter zum Einsatz kommt, will der Kultregisseur seine
Literaturverfilmung mit Johnny Depp, Anne Hathaway und Helena Bonham Carter lieber auf traditionelle Art und Weise in Szene setzen. Statt
neuer 3D-Kameras, wie sie z.B.
James Cameron für sein Projekt
Avatar einsetzt, verwendet Burton gewöhnliche 35mm-Aufnahmegeräte.
Das Blog
marketsaw.blogspot.com, das sich ausschließlich mit 3D-Technik beschäftigt, berichtet allerdings, dass weiterhin die Chance - ja sogar die feste Absicht - bestehe,
Alice im Wunderland dereinst als
3D-Fassung zu veröffentlichen. Die Standard-Aufnahmen würden dafür nachträglich in 3D umgewandelt, was verschiedene Vorteile bei der Umsetzung mit sich brächte.
Wir sind gespannt, wie das Endergebnis aussehen und über wie viele Dimensionen es verfügen wird. Doch obgleich 3D in der Kinobranche als das "next big thing" gilt, kommt es letztlich doch auf die inhaltlichen Qualitäten des Films und nicht seine Technik an. Und da haben wir bei Tim Burton, seiner Besetzung und dieser genialen Buchvorlage eigentlich keinerlei Bedenken.