11.11.2008 10:07 Uhr -
Julias (Julia Jentsch) heiles Leben gerät aus dem Tritt, als ihre Mutter stirbt. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Eigentlich läuft alles gut im Leben von Julia: Die junge Frau aus polnischer Künstlerfamilie bereitet mit ihrem wortkargen Assistenten und Freund der Familie Adrian eine Ausstellung vor, ihr Mann Piotreck ist erfolgreich als Komponist, ihre Eltern - ein Filmemacher und eine Schriftstellerin - leben in einem schönen Landhaus und bieten Julia die Geborgenheit, die sie benötigt.
Die Familie stürzt ab, ihr Mann ist keine Hilfe. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Doch die gefühlte Sicherheit in ihrem Leben geht mit einem Mal verloren, als ihre Mutter unheilbar an Krebs erkrankt und stirbt. Piotreck ist in dieser Zeit durch seine ständige Abwesenheit keine Stütze und Julias Vater verfällt dem Alkohol. So ist in einer Lebensphase, in der alles zusammenzubrechen scheint, nur Adrian ein echter Halt für die junge Frau.
Ein eher unzugängliches Drama. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nach
Leben in mir (2006)zeichnet Regisseurin Malgorzata Szumowska nach eigenem Drehbuch erneut den Werdegang einer jungen Frau nach, die sich mit schweren Schicksalsschlägen auseinandersetzen und mit einem Schlag erwachsen werden muss. Eine äußerst schwermütige Geschichte, deren Handlung wenig zugänglich ist und deren Figuren zudem unnahbar bleiben.