24.09.2008 13:03 Uhr -
Jack Bauer (K. Sutherland) ist von der Gefangenschaft in China gezeichnet. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Zwanzig Monate ist es her, dass
Jack Bauer von den Chinesen entführt wurde. In den USA erschüttert derweil eine Terrorwelle das Land. David Palmer, der jüngere Bruder des ermordeten Ex-Präsidenten David Palmer, leitet inzwischen die Regierungsgeschäfte im Oval Office, steht dem Terror allerdings recht machtlos gegenüber. Durch ein Abkommen mit den Chinesen kommt Jack frei, nur um dem Terroristen Abu Fayed übergeben zu werden, der noch eine Rechnung mit Jack offen hat. Im Gegenzug will Fayed den Aufenthaltsort eines gewissen Assad preisgeben, der hinter der Anschlagswelle stecken soll.
Bei seiner Rückkehr wird Jack schon von den CTU-Kollegen erwartet. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Doch Jack muss bald erkennen, dass sein Opfer völlig sinnlos wäre. Er mobilisiert seine letzten Kräfte, kann sich befreien und Assad retten. Er warnt den Präsidenten und steckt plötzlich mitten in einer unglaublichen Verschwörung, in die auch andere Mitglieder seiner Familie verwickelt sind.
So hat sich Jacks Bruder Graem (P. McCrane) das Wiedersehen auch nicht vorgestellt. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nach zuletzt leicht überfrachteten und - was die Handlungsfäden angeht - ziemlich aufgeblasenen Staffeln, besannen sich die Macher von
24 wieder etwas mehr auf die Wurzeln der Serie ohne eine Weiterentwicklung zu vernachlässigen. Wie ein roter Faden zieht sich ein Handlungsstrang durch die gesamte Staffel, die in Sachen Action und auch Härte alle bisherigen Seasons übertrifft. Ohne einige Vorkenntnisse - insbesondere der fünften Staffel - sollte man an Jacks sechsten schlimmsten Tag nicht unbedingt herangehen. Mehrere Plot-Elemente werden erneut aufgegriffen und weiterentwickelt. Ganz ohne alte Zöpfe (schon wieder der obligatorische
CTU-Maulwurf?) kommt aber auch diese Staffel nicht aus. Allerdings muss man den Drehbuchautoren zu Gute halten, dass sie erneut einige beeindruckende Twist eingebaut haben, denen auch altbekannte Gesichter zum Opfer fallen.