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WALL-E - Der Letzte räumt die Erde auf

Action:
Humor:
Spannung:
Erotik:
k.A.
Anspruch:
Film-Wertung:
Der neue Animationsfilm von Pixar ist nicht nur witzig, sondern auch charmant und anrührend.

Filmkritik
19.09.2008 15:44 Uhr -
[Quelle: siehe Bildergalerie]

Spätestens seit dem riesigen Erfolg von Toy Story sind die Zuschauer einen hohen Standard aus dem Hause Pixar gewöhnt. Das Animationsstudio schafft es jedoch mit jedem neuen Film, die Messlatte souverän noch höher zu legen - und das ist mehr als außergewöhnlich. Kein Konkurrent kann in seinem Portfolio eine solche Reihe an Hits aufweisen. Hinzu kommt, dass Pixar-Filme nicht nur eine Menge Witz besitzen, sondern auch Zuschauer, gleich welchen Alters, ernst nehmen und intelligent unterhalten.

[Quelle: siehe Bildergalerie]
Es verwundert also nicht, dass Wall-E einer der besten Filme ist, die das Studio bisher produziert hat. Das deutet bereits die Ausgangslage an: In der scheinbar trostlosen Welt von Wall-E, die siebenhundert Jahre in der Zukunft liegt, ist die Erde vollständig von Müllbergen bedeckt. Die Menschheit hat den Planeten aufgegeben und die einstige Heimat den Robotern überlassen, die nun alles wieder aufräumen sollen. Von all diesen kleinen Müllpressen ist inzwischen nur noch eine einzige übrig: Wall-E. Der kleine Roboter besitzt nicht nur einen Videorekorder, mit dem er sich alte Musicals ansieht, sondern auch Herz.

[Quelle: siehe Bildergalerie]
Als eines Tages die destruktive Roboter-Frau Eve in sein Leben tritt, glaubt er, die große Liebe gefunden zu haben. Hals über Kopf schenkt er ihr ein kleines Pflänzchen, ohne zu ahnen, was er damit anrichtet: Eves primäre Aufgabe ist es, auf dem Planeten nach Spuren von Leben zu suchen. Denn sollte die Erde einst wieder bewohnbar sein, wird die intergalaktische Kreuzfahrt, auf der sich die Menschheit befindet, beendet und der Rückweg zur Erde angetreten.

[Quelle: siehe Bildergalerie]
Eve muss die Pflanze auf eine gigantische Luxusjacht im Weltraum bringen, auf der die Menschen dank vieler technischer Vorzüge zu übergewichtigen Faulenzern verkümmert sind. Wall-E plagen jedoch Verlustängste, sodass er beschließt, seiner neu gefundenen Roboterdame bis zu den Sternen zu folgen - und so beginnt ein mitreißendes Abenteuer für Jung und Alt.


Fazit:
Wall-E übertrifft mit genialen Beleuchtungseffekten, zahlreichen Details und einem enormen visuellen Einfallsreichtum alles bisher Dagewesene. Doch der Pixar-Film ist nicht nur technisch einwandfrei, sondern besitzt auch viel Herz, Witz und eine Botschaft, die aktuell und wichtig ist: Die clevere Geschichte um den kleinen Roboter Wall-E führt dem Zuschauer auf charmante und unaufdringliche Weise vor Augen, dass das Schicksal von Mutter Erde in unseren Händen liegt und wir niemals diejenigen aus den Augen verlieren dürfen, die wir lieben. Ein ganz besonderes Kinoerlebnis.

(Michael Zeis)

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WALL-E - Der Letzte räumt die Erde auf
United States of America
2008
Animation, Comedy
WALL·E
Kinostart: 25.09.2008
ca. 98 Minuten
Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
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