28.08.2008 12:19 Uhr -
Die Schwarz-Weiß-Passagen mit einer furiosen Cate Blanchett sind das Herzstück des Films. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Regisseur Todd Haynes verwebt in seiner Verfilmung des Mythos Bob Dylan einzelne Passagen aus Dylans Leben zu einem künstlerisch verfremdeten Portrait. Da er die einzelnen Abschnitte auch in verschiedenen, an die jeweilige Zeit angelehnten Stilen gefilmt hat, fällt die Bildqualität insgesamt schwankend aus. Einige der Schwarzweiß-Passagen zeigen deutliches Hintergrundrauschen und ein gewollt körniges Bild. Im Durchschnitt fallen Schärfe und Details gut aus, aber vieles wirkt etwas schwammig. Der 5.1-Ton dreht gerade bei den Liedern auf und setzt auch sonst gute Akzente. Schon das langsam anschwellende Publikumsdröhnen in der Anfangsszene überzeugt.
Durch die unterschiedlichen Stile schwankt die Bildqualität. [Quelle: siehe Bildergalerie]
An Bonusmaterial hat die normale Edition nur wenig zu bieten: Einen informativen, aber nicht untertitelten Regieaudiokommentar und die komfortable Möglichkeit, die Songtexte einzublenden. Gerade für Zuschauer, die nicht allzuviel über Dylan wissen, hält der Audiokommentar gute Erklärungen für manche Szenen parat. Wer nach mehr Bonusausstattung lechzt, muss zur Special Edition mit insgesamt 140 Minuten Extras greifen.
(Ralph Pfister)