Die knallbunte Fledermaus legt richtig los:
Batman hält die Welt in Atem, 1966
Text: Jayne Nelson, übersetzt von Steve Buchta
Das dynamische Duo: Batman und Robin.
Das US-Fernsehen der 60er war voll von schrägen Kult-Programmen. Von
Raumschiff Enterprise bis zu
Illya Kuryakin aus
Solo für O.N.C.E.L.: Das erste Jahrzehnt, das angemessen von der neumodischen Spielerei namens Farbfernsehen Gebrauch machte, steckte voller knallbunter Kostbarkeiten. Und
Batman war eine der Besten.
Jede Woche zauberte die Flimmerkiste ein lebendiges Comic-Heft in die Wohnzimmer. Eine ganze Generation von Kindern sah gebannt zu - ganz zu schweigen von ihren Eltern, die von
Adam Wests Poker-Face angelockt wurden (oder im Fall der Väter von den schlanken Kurven fieser Bösewichte wie
Catwoman) -, bejubelte ironiefrei die Guten und buhte die Schurken aus.
Der Riddler, in der deutschen Synchronisation auch als Rätselknacker bekannt
Sie seufzten verzweifelt, wenn die Episode mit dem unvermeidlichen Cliffhanger endete (
Batman und
Robin mal wieder unmittelbar davor, in einer riesigen Sanduhr zu ersticken, in riesige Eiswürfel verwandelt oder gar mit der chinesischen Wasser-Folter gequält zu werden). Und sie jauchzten vor Freude, als ihre Helden beim nächsten Mal einen ebenso unerwarteten wie ungewöhnlichen Weg fanden, ihrer Pein zu entkommen ("Gleiche Bat-Zeit, gleicher Bat-Kanal!").