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Nach der Entführung einer FBI-Agentin stecken die Ermittler in einer Sackgasse. Die einzigen Hinweise zum Fall stammen von einem ehemaligen Geistlichen (Billy Connolly) mit fragwürdiger Vorgeschichte, der behauptet, von hellseherischen Visionen heimgesucht zu werden. Doch statt zu der Vermissten, führt er die Beamten nur zu einem unter Schnee vergrabenen Körperteil. Die ratlose Kriminalistin Dakota Whitney (Amanda Peet) will daher den Ex-Agenten Fox Mulder (David Duchovny) um Hilfe bitten. Der Experte fürs Übersinnliche ist jedoch untergetaucht, weshalb zunächst die Ärztin Dana Scully (Gillian Anderson) kontaktiert wird. Nun ist es an ihr, ihren ehemaligen Partner zur Mitarbeit zu überreden und sich somit auch mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit und einer möglichen Zukunft auseinanderzusetzen.
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Im heißen Blockbustersommer 2008 bietet
Jenseits der Wahrheit nicht nur wegen des Winter-Szenarios, sondern auch durch actionarme Handlung und ruhige Inszenierung eine willkommene Abkühlung. Das mag manchem Nicht-Fan zu wenig für einen rundum unterhaltsamen Abend sein, funktioniert aber sowohl als würdiges Finale der Serie, als auch als möglicher Prolog zu weiteren unheimlichen Kino-Fällen des Kult-Duos.
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Der zweite
X-Files-Spielfilm bleibt der übermächtigen Vorlage treu und führt diese gleichzeitig logisch fort. Die Charaktere werden nicht verbogen oder verraten, sondern sind die konsequent konstruierte Entwicklungsstufe ihrer langjährigen Fernseh-Egos. In den besten Momenten fühlt sich das Geschehen daher wie die nahtlose Fortsetzung der neun TV-Staffeln an. Obgleich es das Ermittlerpaar in den 202 Fernseh-Episoden bereits mit viel monströseren Bösewichten und weitaus übernatürlicheren Vorfällen zu tun hatte, scheint diese sanfte Rückbesinnung auf die klassischen Monster-of-the-Week-Geschichten nötig, um sich langsam wieder an
Akte X zu gewöhnen.
Dieses Vorgehen ist vergleichbar mit dem ersten
Star-
Trek-Film, der inhaltlich auch recht langsam und weniger spannend als viele vorangegangene Folgen daherkam, nach zehnjähriger Abwesenheit der Enterprise-Crew aber einen perfekten Neustart darstellte.