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21

Action:
Humor:
Spannung:
Erotik:
Anspruch:
Film-Wertung:

Filmkritik
07.04.2008 14:05 Uhr - Die Geschichte ging um die Welt: Mitte der 90er räumten sechs US-Studenten an den Black Jack-Tischen von Las Vegas ab. Die juvenilen Superhirne hatten unter der Leitung ihres Mathe-Lehrers ein ausgeklügeltes Gewinnsystem entwickelt, basierend auf der Kartenzähl-Methode. Der Schriftsteller Ben Mezrich verfasste einen Tatsachenroman über den Kasino-Coup der Rechen-Recken; sein Buch Bringing Down The House (dt. Titel: 21) stand 59 Wochen auf der Bestseller-Liste der New York Times. Kevin Spacey wurde auf die Story aufmerksam, war augenblicklich fasziniert und produzierte die Verfilmung, in der er auch als Darsteller mitwirkt.

Newcomer Jim Sturgess (Across the Universe) spielt den naiven Mathe-Crack Ben, der von seinem Lehrer Mr. Rosa (Spacey) in die gefährliche Welt des Kartenzählens eingeführt wird. Ben hat zunächst Skrupel, legt diese aber schnell ad acta, denn die Mitgliedschaft in Mr. Rosas Team beschert ihm nicht nur eine dringend nötige Finanzspritze, sondern verhilft ihm auch zu der Bekanntschaft mit der schönen Jill (Kate Bosworth). Dank Bens Superhirn scheffelt die Kartenzähler-Crew bald Millionen und frönt dem Dolce Vita. Doch eines Tages wendet sich das Blatt: Ein Kasino-Sicherheitsexperte (Laurence Fishburne) kommt den Zockern auf die Schliche!

Das Erstaunliche an 21 ist: Obwohl die Handlung in ihren Grundzügen vorhersehbar ist, vermag der Film zu fesseln. Das Drehbuch ist so geschickt angelegt, dass man direkt in die Story hineingesogen wird. Regisseur Robert Luketic (Natürlich blond) war zum Glück clever genug, den Zuschauer nicht mit allzu langen Kartenspiel-Passagen zu nerven. Vielmehr setzte er auf ein sympathisches und überzeugendes Darsteller-Ensemble sowie den allzeit beeindruckenden Glamour-Faktor von Las Vegas. Der Fun-Faktor stimmt also, ebenso wie das Spannungselement. Nach rund einer Stunde hat die Handlung trotzdem einen Durchhänger. Dieser wird aber beim Finale von einem netten Überraschungs-Clou ausgemerzt, sodass man 21 bedenkenlos als zwar seichten, aber sehr unterhaltsamen Zocker-Krimi weiterempfehlen kann.



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Filmkritik
DVD
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21
United States of America
2008
Crime, Drama
21
www.21-derfilm.de
Kinostart: 10.04.2008
ca. 123 Minuten
Sony Deutschland GmbH (DE)
ab 12 Jahren
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